Die Störche Oberschwabens



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2016: Seit 2013 ist das Nest in Baltringen von einem 2011 in Obermarchtal geschlüpften Männchen besetzt. Das 2010 in Rottenacker geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2013 hier horsttreu. Seit Anfang April wird gebrütet. Anfang Mai begann der Schlupf. Die Altstörche brachten es wie 2015 wieder auf 5 frische Küken und ebenfalls wie letztes Jahr fielen 3 Küken dem kalten und nassen Wetter in der ersten Maihälfte zum Opfer.

Die beiden Überlebenden wurden am 7. Juni beringt und konnten Mitte Juli auf den Baltringer Wiesen bei der Futtersuche beobachtet werden.

2015: Seit 2013 ist das Nest in Baltringen von dem 2011 in Obermarchtal geschlüpften Männchen besetzt. Das 2010 in Rottenacker geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2013 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Anfang Mai schlüpften fünf Jungstörche im Nest auf dem Baltringer Kirchendach. Doch der Segen war trotz der bevorzugten Nestlage für zwei Küken nicht von Dauer, so dass Anfang Juni nur noch drei Storchenkinder beringt werden konnten.

Mitte Juli verließen die drei Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Die Donaustörche aus Rottenacker und Obermarchtal versuchen auch dieses Jahr wieder ihr Glück auf dem Baltringer Kirchendach. Seit Anfang April wird gebrütet.

Es begann dieses Jahr alles sehr vielversprechend: Fünf Nestlinge hatten um den 10. Mai ihre Eigehäuse verlassen. Doch schon ein paar Tage später waren nur noch drei am Leben von denen wiederum es nur noch zwei in die zweite Monatshälfte schafften. Zwar wurden bei der Beringung am 10. Juni beide Jungstörche im Horst angetroffen, doch es konnte nur einer beringt werden. Der andere hatte sich mit einem Bein in einer Schnur verfangen, die die Altstörche ins Nest eingetragen hatten. Die Schnur war in den Nestboden eingearbeitet, so dass der Unglücksrabe regelrecht an den Nestboden gefesselt war. Zudem hatte sich der dünne Strick eng um das Bein geschlungen, schnitt sich dort ein und verursachte größere Verletzungen. Dem Unglücksraben war nicht mehr zu helfen. Er wurde von einem Tierarzt von seinem Leiden erlöst.

Erste Ausflüge des Jungstorchs erfolgten um den 20. Juli.

2013: Nach der Fachliteratur war der Storchenhorst in Baltringen mindestens von 1934 bis 1961 besetzt. Neuere Beobachtungen sind nicht aufgeführt. Jetzt scheint es eine Wende zu geben: Nachdem in den vergangenen zwei Jahren immer wieder mal Störche im Baltringer Nest auf der Kirche zwischenlandeten, entschloß sich dieses Jahr ein Paar tatsächlich hier zu bleiben und zu brüten. Seit Ende März zieren eine 2010 in Rottenacker geschlüpfte Störchin und ein 2011 in Obermarchtal geschlüpfter Storch das jahrelang leer stehende Nest. Seit Mitte April wird gebrütet.

Juni: Die Freude der Baltringer Storchenfreunde war riesengroß als am 28. Mai fünf kleinste Storchenküken vom nahen Kirchturm aus beobachtet werden konnten. Niemand rechnete zu dem Zeitpunkt mit der verheerenden Wirkung des auf Ende Mai angekündigten  Tiefs, das ab 30. Mai einen fast 60-stündigen Dauerregen mit Niederschlagsmengen von 140 bis 160 Millimetern brachte. Diese Wetterlage kostete vielen oberschwäbischen Jungstörchen das Leben, so auch dem vielversprechenden Nachwuchs auf dem Baltringer Kirchendach.

2011: In Baltringen hielten sich 2011 längere Zeit zwei Störche auf dem dort schon seit Jahren leer stehenden Nest auf. Eine Brut fand jedoch nicht statt. Für nächstes Jahr stehen die Anzeichen allerdings günstig für eine Brutansiedlung.




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