Die Störche Oberschwabens



Kirchbierlingen

2017: Seit 2011 ist das Nest in Kirchbierlingen von einem 2008 in Biebesheim bei Darmstadt geschlüpften Männchen besetzt. Das tschechische Weibchen ist ebenfalls seit 2011 hier horsttreu. Seit Mitte März wird gebrütet, der Schlupf erfolgte um den 16. April. Möglicherweise wegen der kalten Witterung Ende April (Schnee und Frost) war die Brut nicht besonders fruchtbar und es konnte am 23. Mai mit Hilfe der Ehinger Feuerwehr lediglich ein Jungstorch beringt werden.



2016: Wie 2015, aber seit Mitte März wird gebrütet, der Schlupf erfolgte um den 18. April.
Bereits Mitte April waren zwei Storchenküken geschlüpft. Die beiden wurden am 25. Mai beringt.

2015: Seit 2011 ist das Nest in Kirchbierlingen von einem 2008 in Biebesheim bei Darmstadt geschlüpften Männchen besetzt. Das tschechische Weibchen ist ebenfalls seit 2011 hier horsttreu. Seit Mitte März wird gebrütet. Ende April saßen mindestens zwei Küken im Nest. Nur eines überlebte die erste Woche. Am 26. Mai wurde der Einzelnestling beringt.

Ende Juni verließ der Jungstorch das erste Mal seinen Horst.

2014: Auf einen baldigen Feierabend ist auch dieses Jahr wieder das Kirchbierlinger Storchenpaar der letzten Jahre aus. Als eines der ersten Paare begannen die beiden bereits Mitte März mit der Brut.

Der Kükenschlupf erfolgte Mitte April und schon am 20. Mai  konnten drei Jungstörche beringt werden.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten Ende Juni.

2013: Egal ob kalt, ob Schnee, ob Wind: Das letztjährige Kirchbierlinger Storchenpaar traf gegen Anfang März am heimatlichen Brutnest ein und wollte es auch dieses Jahr wieder wissen. Als eines der ersten oberschwäbischen Storchenpaare begannen die Beiden trotz widrigster Werverhältnisse ab dem kalendarischen Frühlingsbeginn mit der Brut.

Juni: Der Schlupf von Vierlingen erfolgte in Kirchbierlingen um den 18. April. Am 21. Mai wurde das Quartett beringt. Unterdessen sind nach der Beringung leider nur noch drei Jungstörche im Nest. Der bei der Beringung als am leichtesten gewogene Nestling lebt inzwischen nicht mehr. Schon Ende Juni konnte man das Trio über dem Kirchbierlinger Nest bei den ersten Rundflügen beobachten.

2012: Wie alte Hasen begannen die erst seit 2011 in Kirchbierlingen heimischen Störche aus Tschechien (weiblich) und aus dem südhessischen Biebesheim (vierjährig und männlich) pünktlich zum Frühlingsanfang mit der Brut.

Juni: Am 21. April waren drei Küken geschlüpft, die allesamt als erste der diesjährigen oberschwäbischen Storchennestlinge am 24. Mai beringt werden konnten.

August: Der Juni war noch nicht ganz rum, da hatten schon zwei Jungstörche das Nest verlassen. Der dritte Nestling wurde im Juli tot in der Nestmulde liegend entdeckt. Die Ursache für das Ableben des noch Mitte Juni lebenden Jungstorchs blieb ungeklärt.

2011: Das erst vergangenen Winter von Herrn Frölich runderneuerte Nest auf dem Kirchbierlinger Pfarrhausdach wurde diese Jahr Ende März gleich von einem Storchenpaar besetzt. Die genaue Herkunft der beiden steht noch nicht fest. Aber es ist soviel bekannt, dass das Männchen aus dem hohen Norden Deutschlands stammt und das Weibchen eine Tschechin ist. Das Paar sitzt seit Anfang April abwechselnd auf dem Gelege.

Juni: Nach 21 Jahren gibt es nun wieder Jungstörche in Kirchbierlingen. In den ersten Maitagen waren mindestens drei Storchenküken geschlüpft von denen zwei am 10. Juni beringt werden konnten, vom dritten Nestling fehlte seit Ende Mai jede Spur.

Die beiden verließen das erste Mal ihr Nest Mitte Juli.

2006-2010: Leider keine weiteren Beobachtungen.

2005: In Kirchbierlingen brütete das letzte Mal 1990 ein Storchenpaar auf dem Kamin des Pfarrhausdaches. In den Folgejahren wurde das Haus renoviert, eine Brutvorrichtung auf dem Kamin sparte man sich anzubringen. Das Storchenpaar (verwandt oder verschwägert mit dem damaligen Paar???) das sich jetzt in Kirchbierlingen niederließ, störte das wenig und fing an auf eben diesem Kamin ein Nest anzulegen.

Schon bald saßen die Störche fest auf einem 3er Gelege. Doch als der Tag des Schlüpfens da war, waren keine Störche mehr auf dem Kirchbierlinger Nest. Die Eier wurden daraufhin geborgen und es wurde versucht, sie im Brutschrank vollends auszubrüten. Mir der Zeit zerbarsten sie aber dort und es wurde festgestellt, dass sie nur wenig entwickelte Storchenembryos enthielten.

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