Die Störche Oberschwabens



Storchenstation am Affenberg Salem - Mendlishauser Hof

2005

2005


2010:

Seit diesem Jahr haben wir einen neuen Horst hier am Affenberg-Salem, nämlich den Horst beim Fallenschopf, dieser befindet sich im Hof bei der Affenberg-Schenke. Dieses Jahr hat es bei dem Storchenpaar auf unserem neuen Horst noch nicht mit Nachwuchs geklappt, aber hoffentlich nächstes Jahr.
Bereits jetzt sind schon die ersten Jungstörche bei ihren ersten Flugübungen zu beobachten. Denn Mitte August ziehen die Jungstörche in den Sünden und die Altstörche folgen ihnen dann gegen Ende August. Es gibt zwei Zugrouten, einmal die Westroute, welche westlich um das Mittelmeer herumführt und einmal die Ostroute, welche östlich um das Mittelmeer herumführt. Die Störche am Affenberg Salem und in der Umgebung fliegen die westliche Zugroute, die über Frankreich, Spanien, die Straße von Gibraltar bis nach Marokko oder weiter nach West-Afrika führt. Die Westroute wird von etwa 2500 Tieren beflogen, im Gegensatz zur Ostroute mit etwa 300000 Tieren. Die Westroute hat auch die höhere Ausfallsquote: etwa 90% der Jungstörche sterben bei ihren ersten Flug nach Afrika, d.h. wenn wir dieses Jahr hier am Mendlishauser Hof 37 Jungstörche haben, können wir glücklich sein, wenn 3 zurückkommen bzw. mit viel Glück kommen vielleicht 4 zurück. Das liegt einfach daran, dass die Jungstörche die Gefahren, wie Stromleitungen, Züge, Autos oder Flugzeuge noch nicht richtig einschätzen können.

Horst

beringte Jungstörche

Haus 1 Süd

2

Haus 1 Mitte

Keine Brut

Haus 1 Nord

2

Weghorst (P2)

2

Trafohorst

Keine Brut

Voliere Wegseite

4

Haus 2 Süd

2

Haus 2 West

2

Haus 2 Nord

3

Fallenschopf

Keine Brut

Videohorst

2

Pfahl grün

3

Pfahl braun

3

Feldscheune Nord

4

Feldscheune Süd

3

Florianhorst

Keine Brut

Dr. Angst - Horst

2

Birnbaumhorst

Keine Brut

Birnbaumhorst 2

2

Kioskhorst

Keine Brut

Kirschbaumhorst

1

 

2009:

Horst

beringte Jungstörche

Haus 1 Süd

3

Haus 1 Mitte

3

Haus 1 Nord

3

Weghorst (P2)

keine Brut

Trafohorst

2

Voliere Wegseite

4

Haus 2 Süd

3

Haus 2 Nord

keine Brut

Haus 2 West

4

Videohorst

4

Pfahl grün

1

Pfahl braun

4

Feldscheune Nord

4

Feldscheune Süd

2

Florianhorst

5

Dr. Angst - Horst

4

Birnbaumhorst

keine Brut

Birnbaumhorst 2

keine Brut

Kioskhorst

keine Brut

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

2008:

Horst

beringte Jungstörche

Haus 1 Süd

3

Haus 1 Mitte

2

Haus 1 Nord

2

Weghorst ( P2)

5

Trafohorst

keine Brut

Voliere Wegseite

keine Brut

Haus 2 Süd

keine Brut

Haus 2 Nord

1

Haus 2 West

4

Videohorst

3

Pfahl grün

5

Pfahl braun

2

Feldscheune Nord

2

Feldscheune Süd

3

Florianhorst

3

Dr. Angst-Horst

4

Birnbaumhorst

1

Birnbaumhorst 2

keine Brut

Kioskhorst

3

2007: Bereits Mitte Mai haben alle bis auf 1 Horst bereits Nachwuchs zu vermelden. Insgesamt sind es nun 18 Horste, die von Störchen besetzt sind.

2006:

Insgesamt 36 Jungstörche machten sich hier Mitte August auf den Weg nach Afrika.

April/Mai:
Haus 1 (Nord): Brut.
Haus 1 (Mitte): bisher drei Jungstörche geschlüpft.
Haus 1 (Süd): bisher zwei Jungstörche geschlüpft.
Haus 2: bisher drei Jungstörche geschlüpft.
Florianhorst: noch Brut.
Trafohorst: bisher drei Jungstörche geschlüpft.
Feldscheune (Nord), (ehem. Feldscheune): bisher zwei Jungstörche geschlüpft.
Feldscheune (Süd), neuer Horst: noch Brut.
Birnbaumhorst, neuer Horst (P2): noch Brut.
Weghorst (P2): Brutverlust etwa am 06.05.06, vermutlich durch Störstörche.
Baumhorst: bisher drei Jungstörche geschlüpft.
Kronenhorst: noch Brut.
Pfahlhorst (braun): bisher zwei Jungstörche geschlüpft.
Pfahlhorst (grün): noch Brut.
Voliere Wegseite: Brutverlust am 03.05.06, vermutlich Störstörche.
Voliere Wasserseite: bisher vier Jungstörche geschlüpft.

2005: Mitte Mai brüten 12 Brutpaare. Es sind schon mindestens 4 Jungstörche geschlüpft.

Fotos: Christoph Niemöller

2004: Insgesamt 14 Storchenpärchen brüteten in diesem Jahr. Seit der Gründung der Storchenstation über 500 beringte und ausgeflogene Jungstörche.

Juli: Dieses Jahr wurden 42 Jungstörche beringt, die derzeit mit den Flugübungen beginnen oder schon ausgeflogen sind.

2003: Rekordjahr an ausgeflogenen Jungstörchen, insgesamt 47 Störche am Affenberg Salem beringt und ausgeflogen.
Senderstorch Max zieht ins 500m entfernte Tüfingen und fängt dort an zu brüten.
Max´s Horst wird aber von Uli, einem anderen Senderstorch, bezogen der ebenfalls zu brüten beginnt.

2002: Der Senderstorch Max kommt an den Affenberg und fängt in einem videoüberwachten Horst an zu brüten.

1982: Erste Bruterfolge an der Storchenstation und immer mehr zugeflogene Pärchen, die zur Brut schreiten
Jedes Jahr kommt im Schnitt 1 neues Pärchen angeflogen und beginnt eine Brut.

1978: Eröffnung der Storchenstation am Affenberg Salem und Ansiedlung einiger Paare.


Weitere Informationen auch unter:
http://www.affenberg-salem.de

 

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