Die Störche Oberschwabens



Untermarchtal



Untermarchtal

2021:  Und wieder musste das Paar, das schon 2020 in derselben Konstellation in Untermarchtal brütete, wieder umziehen. Der Schornstein, auf dem sich die Störche 2020 häuslich eingerichtet hatten, wurde im Winter 20/21 abgebaut. Das Nest auf der Scheune neben der Donau war ja noch immer vorhanden und eigentlich bezugsfertig. Storchs wollten aber partout nicht wieder in dieses Nest einziehen, sondern bauten sich auf dem Südgiebel des Schlosses ihr eigenes Eigenheim. Der Bruterfolg blieb dieses Jahr allerdings aus.

Untermarchtal

2020:  Auch dieses Jahr waren wieder Untermarchtaler Störche auf dem Schloßgebäude zu beobachten. Von Weitem sah es so aus als wäre dasselbe Team wieder am Werk. Bei näherem Hinsehen mit dem Spektiv wurde der Stand der Dinge klarer: Das jetzt im sechsten Lebensjahr stehende und ursprünglich aus Ersingen (UL) stammende Männchen thront weiterhin über Untermarchtal. Das Nest teilt es sich dieses Jahr allerdings mit einem unberingten Weibchen. Mit der Brut wurde um den 8. April begonnen. Ende Juni rüsteten sich zwei Jungstörche zum ersten Rundflug.

2019: In Untermarchtal nisten dieselben Störche wie im vergangenen Jahr. Nur haben sie jetzt den Brutplatz gewechselt. Ab Ende März konnte beobachtet werden, wie das Storchenpaar erste Zweige auf das Kamin des örtlichen Schloßgebäudes transportierten und dort ablegten. Nach nur wenigen Tagen war der neue Horst bezugsfertig und der "Brutofen" startklar. Um den 7. April wurde mit der Brut begonnen. Am 28. Juni standen drei unberingte Jungstörche gegen Ende der Aufzuchtzeit startklar im Nest.

2018: Brutpaar und Nestbesetzung scheinen sich in Untermarchtal zu etablieren: Wieder brütet die aus in Stahringen (KN) stammende Störchin mit dem aus Ersingen (UL) stammenden Männchen im Nest beim Untermarchtaler Bahnübergang. Gegen Ende der Nestlingszeit standen drei Jungstörche im Nest.

2017: In der Fachliteratur zur historischen Verbreitung des Weißstorchs finden sich keine Angaben zu früheren Storchenansiedlungen in Untermarchtal. Die diesjährige Brutansiedlung in dem seit mehreren Jahren leer stehenden Nest beim Bahnübergang an der Donau ist also ein abolutes Novum für Untermarchtal. Im März stellten sich hier eine 2015 in Stahringen (KN) geschlüpfte Störchin ein. Ihr Brutpartner stammte aus Ersingen (UL), wo er 2014 geschlüpft war. Mitte Mai hatten die beiden drei Küken erbrütet, von denen zwei bei der Beringung am 8. Juni noch am Leben waren.

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