Die Störche Oberschwabens


Haisterkirch



haisterkirch

08.07.2019: Zwischen Bad Wurzach und Bad Waldsee wurde ein weiterer Ort von den Störchen neu besiedelt: Haisterkirch. Einen Niederspannungsmast am Ende der Wiesenstraße haben sie sich ausgesucht und flleißig bebaut, der Storch aus Denkingen bei Pfullendorf und die Störchin vom Affenberg bei Salem, beide knapp zwei Jahre alt. Sie brüteten ungefähr ab 19./20. April, die beiden Küken schlüpften 32 Tage später, hatten also die Kälte- und Nässeperiode schlauerweise mehr oder weniger gerade noch in der Eierschale verbracht. Es wurden zwei propere Jungstörche daraus, die am 2. Juli beringt werden konnten. Die Schüler der örtlichen Grundschule waren dabei, nannten den Storchennachwuchs kurzerhand "Simon" und "Johanna" und stellten viele Fragen über das Storchenleben an sich und ihre Störche im Besonderen. Auch ein Ei, welches noch unversehrt im Nest gelegen hatte, konnte begutachtet werden. Nun heißt es für Simon und Johanna üben, üben, üben, denn sie sollten jetzt möglichst flott das Fliegen lernen. Schon im August geht's nämlich ab in den Süden.


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