Die Störche Oberschwabens



Riedlingen Dornerhaus

Das im Jahr 2007 neue Nest in Riedlingen:

Riedlingen_Dorner_2007


2017: Wie in den Vorjahren, aber die Brut begann Ende März, Anfang Mai sassen vier  Küken im Ring von denen allerdings nur zwei alle Runden bis Anfang Juni durchstanden Die beiden konnten am 8. Juni mit Hilfe der Riedlinger Feuerwehr beringt werden.

2016: Wie 2015, aber seit Anfang April wird gebrütet, am 6. Mai saßen drei Küken im Nest.
Am 6. Juni wurden zwei Nestlinge beringt, ein Küken hatte sich im Lauf des Vormonats von der Welt verabschiedet.

2015: Seit 2007 ist das Nest auf dem Dornerhaus von einem 2005 in Illmensee geschlüpften Männchen besetzt. Das 2009 auf dem Salemer Affenberg geschlüpfte Weibchen ist seit 2011 hier horsttreu. Seit Anfang April wird gebrütet.

Juni: Anfang Mai saßen vier Küken im Nest. Das Quartett wurde am 8. Juni beringt.

Um den 10. Juli verließen die vier Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Was den Brutbeginn betrifft war das altbekannte Storchenpaar vom Dornerhaus gegenüber den Storchenkollegen auf dem benachbarten Rathausdach eine kurze Schnabellänge voraus. Der Startschuss für den Brutbeginn fiel bei den Dornervögel am 29. März und damit zwei Tage früher.

Wie die benachbarten Rathausstörche brachten es die Dornervögel ebenfalls auf fünf Nestlinge von denen sie vier durchfüttern konnten. Das Quartett wurde am 4. Juni beringt.

Erste Ausflüge der vier Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

2013: Ähnliche Verhältnisse wie im benachbarten Rathausnest herrschten den Winter über im Nest auf dem Dornerhaus. Auch hier verbrachten die  Störche die meiste Zeit des meteorologischen Winters entgegen dem vergangenen Jahr dieses Jahr nicht am Brutort.  Auch hier wurde das Nest erst Anfang März vom letztjährigen Brutpaar wieder besetzt. Die Brut der Dornervögel begann um den 10. April und somit ein paar Tage früher als bei den Rathausnachbarn.

Juni: Die reguläre Brutzeit von 32 Tagen war gegen Mitte Mai um und es waren immer noch keine Küken geschlüpft. Auch beim Flohmarkt am 18. Mai gab es noch keine frischen Störche. Und als die Altstörche gegen Ende Mai noch immer auf dem Gelege saßen war klar, dass das mit dem Storchennachwuchs auf dem Dornerhaus dieses Jahr nichts mehr werden würde.

2012: Auch dieses Jahr brüten auf dem Dornerhaus Störche wieder Junge aus - und zwar in derselben Besetzung wie im  letzten Jahr. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Wie auf  dem nachbarschaftlichen Riedlinger Rathausdach entschlüpften auch auf dem Dornerhaus in den ersten Maitagen vier "Storchenfrischlinge" ihren Eischalen. Es war schon bald zu erkennen, dass ein Küken in seiner Entwicklung zurückblieb. Dieses Nesthäkchen überlebte dann auch seine ersten zehn Nestlingstage nicht, so dass fünf Wochen später nur noch drei Jungstörche beringt werden konnten.

August: Das Trio hielt durch bis zum Ende des ersten Julidrittels, spannte dann weit die Flügel aus und flog das erste Mal durch die stillen Lande an der Donau.

2011: Auf dem Dornerhaus Mitte April sind die Dinge noch nicht eingespielt. Das letztjährige Brutmännchen steht meist alleine auf dem Nest und wehrt energisch alle andere Storchengesellschaft ab, die versucht bei ihm zu landen. Man könnte meinen er warte immer noch auf die Rükkehr seiner im letzten Jahr vermutlich durch einen Verkehrsunfall bei Altheim ums Leben gekommenen Partnerin. Dann gab es aber auch wieder kurze Abschnitte wo zwei Störche auf dem Nest zu sehen waren ...? wie gesagt, die Dinge sind auf dem Dornerhausdach Mitte April noch nicht geregelt.

Juni: Der bislang standhafte Storchenmann erlag dann doch dem tagelangen Werben eines zweijährigen Weibchens vom Salemer Affenberg, die häufig neben dem Nest stehend Einlaß begehrte. So tat man sich also um den 20. April zusammen und begann als eines der letzten oberschwäbischen Storchenpaare mit der Brut der zu Ostern gelegten Eier.
Seit Anfang Juni ist ein Nestling auf dem Dornerhausnest zu sehen und wenige Tage später zeigte sich auch sein Geschwister. Das Duett klapperte gemeinsam vergnügte Storchenlieder bis am 7. Juli der große Hagel über Riedlingen hereinbrach. Nach diesem Unwetterereignis war nur noch ein Jungstorch im Nest, der andere wurde wenige Tage später von Riedlinger Feuerwehrmännern tot aus dem Schneefanggitter unterhalb des Nestes geborgen. Der "Restnestling" brach in den ersten Augusttagen zu ersten Rundflügen über dem Donauschtädtle auf. Bei einem dieser Jungfernflüge hatte er sich wohl etwas übernommen und flog am Marktplatz gegen eine Hauswand. Nachdem er von Herrn Müller aus Herbertingen dort aufgegriffen und ein paar Tage mit "Kraftfutter" aufgepäppelt worden war, wurde er auf den Daugendorfer Wiesen wieder freigelassen wo er sich auch gleich fliegerisch von seinem Betreuer verabschiedete..

2010: Gleicher Ort, gleiches Nest, gleiche Besetzung. Das letztjährige Storchenpaar stellte sich auf dem Dornerhaus in der letzten Februarwoche ein, und kaum dass vier Wochen vorbei waren, machte man sich an die Brut.

Juni: Die Vorgänge im Nachbarnest auf dem Rathaus ließen die Dornervögel ziemlich kalt. Die Brut wurde ohne größere Zwischenfälle durchgezogen und Ende April lugten vier Storchenküken über den Nestrand hinunter in die Riedlinger Innenstadt. Zwei der Nestlinge überlebten die ersten paar Wochen jedoch nicht, so dass Ende Mai nur noch zwei Jungstörche beringt werden konnten.

August: Möglicherweise hatte der bei der Beringung nur 1700 Gramm auf die Waage bringende Jungstorch den Wetterunbilden um Fronleichnam nichts entgegenzusetzen. Jedenfalls war Anfang Juni nur noch ein Jungstorch im Dornernest. Um den 14. Juli verließ der verbliebene Jungstorch das erste Mal seine Kinderstube.

2009: Voller Elan und heiß auf die neue Brutsaison siedelte sich bereits ausgangs Februar das Storchenpaar aus dem Vorjahr auf dem Dornerhaus am Riedlinger Marktplatz an. Als eines der ersten Paare in Oberschwaben begannen die beiden mit der Brut, pünktlich zum Frühlingsanfang am 20. März war bereits das erste Ei gelegt.
Der Schlupf des ersten Nachwuchskükens ereignete sich am 25. April und zum Schluss hatten die Dornervögel vier Küken ausgebrütet. Drei von denen konnten am 29. Mai mit Hilfe der Riedlinger Feuerwehr und deren nagelneuen Drehleiter beringt werden.
Juli: Am 11. Juli kreiste der Nachwuchs das erste Mal mit weit geöffneten Schwingen über Riedlingen.

2008: Nachdem die Herbst- und Winterwinde das Nest auf dem Dornerhaus am Riedlinger Marktplatz fast komplett weggefegt hatten, schritt die Ende Februar zurückgekehrte Störchin vom letzten Jahr mit einem neuen Partner unverdrossen zur Tat und beide fädelten, bar jeder Unterlage, auf dem Kamin ein neues Nest aus Reisigteilen und Altgras zusammen.
Der Ring am Bein des Männchens weist ihn als einen in Illmensee 2005 geschlüpften Oberschwaben aus. Madame kommt aus dem elsässischen.
Anfang Mai entledigten sich 4 Küken ihrer schützenden Kalkschalen. Weder Quiche Lorraine noch Spätzle wurden dem Nachwuchs anschließend verabreicht, sondern Feldmaus, garniert mit Regenwurm standen auf dem Speisezettel. Möglicherweise waren die Portionen für das Quartett zu klein, so dass 2 Nestlinge die ersten vier Wochen leider nicht überlebten.

Juni: Am 31. Mai wurden die zwei verbliebenen und leichtgewichtigen Nestlinge mit Hilfe der Riedlinger Feuerwehr beringt.
Juli: Am 7. Juli entschied sich einer der Jungstörche, noch nicht ganz 10 Wochen alt, für einen ersten Ausflug. Möglicherweise hatte er sich überschätzt, jedenfalls wurde der Tollkühne nach einer Landung im Riedlinger Stadtgebiet aufgegriffen, unter tierärztlicher Aufsicht ein paar Tage aufgepäppelt und anschließend zu seinen Storchkollegen gebracht, die sich gerade auf den nahen Bechinger Wiesen aufhielten. Denen schloss er sich sofort an um mit ihnen gemeinsame Sache zu machen.
Sein Geschwister verließ Mitte Juli, ohne Komplikationen heraufzubeschwören, das erste Mal das Nest auf dem Dornerhaus.

2007: "Komm wir geh'n nach Riedlingen und werden Fernsehstörche!". Vielleicht war das der Grund, weshalb ein zweites Brutpaar die unglaubliche Frechheit besaß, sich nicht weit vom  eigentlich unantastbaren, uralten und mit Riedlingen bis in die Flügelspitzen verwurzelten Storchenpaar, einzurichten. Seit diesem Frühjahr wird man nämlich, wenn man Storch ist, unablässig auf seinem Nest gefilmt und die Bilder werden auf einen in der Riedlinger Volksbank stehenden Monitor übertragen. Nun gibt es aber nur Platz für ein Storchenpaar auf der Mattscheibe. Wer letztendlich das telegenere Paar ist bzw. die schöneren Küken zur Welt bringt, muß sich noch zeigen.

Das neue Männchen trägt über dem oberen Beingelenk einen nummerierten Ring, der ihn als "2005 in Illmensee geschlüpft" ausweist. In den Aluminium-Ring des Weibchens ist unterhalb der Nummer "Alsace" eingestanzt - woher die Elsässerin genau kommt, muß noch recherchiert werden.

Juni: Beide Paare haben inzwischen jeweils ein Junges in ihren Nestern. Das Altpaar war mit einem Gelege aus 5 Eiern gestartet, das Neupaar brachte es auf 3 Eier. Das Junge des Rathauspaares (Altpaar) ist gut 2 Wochen älter als das Junge des Dornerhauspaares (Neupaar). Aktuell ergibt sich folgende multinationale Konstellation über den Dächern Riedlingens: 2 uralte Schweizer, eine Französin und 3 Oberschwaben (ein halbstarker und 2 in den Windeln).

Juli: Der Nachwuchs kam auf dem Dornerhaus nach ca. 2,5 Wochen aus nicht eindeutig ersichtlichen Gründen ums Leben. Das einzige in der Riedlinger Altstadt verbliebene Storchenküken verließ das Rathausdach Richtung Himmel zum ersten Mal um den 22. Juli.

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