Die Störche Oberschwabens



Rißtissen

Risstissen



2017: Der noch 2016 in Rißtissen ansässige Schweizer Storch wurde 2017 von einem Storch aus dem Elsass ersetzt (wobei es sich nicht um den Franzosen handelte der 2015 hier brütete). Weiterhin, wie schon seit 2012, stand wieder ein unberingtes Weibchen im Nest. Anfang April wurde mit der Brut begonnen, Anfang Mai erfolgte der Schlupf von mindestens zwei Küken. Die beiden wurden am 8. Juni mit Hilfe der Ehinger Feuerwehr beringt.

2016: Der noch 2015 in Rißtissen ansässige Franzose wurde 2016 von einem Storch aus der Schweiz ersetzt. Weiterhin, wie seit 2005, ist ein unberingtes Weibchen zugegen. Um den 10. April wurde mit der Brut begonnen, die ersten Küken schlüpften um den 13. Mai.
Am 15. Juni erhielten zwei Jungstörche ihre Kennmarken.

2015: Seit 2012 ist das Nest am Rißtissener Ortsrand (Richtung Laupheim) von einem Franzosen (noch unbekannter Herkunft) besetzt. Ebenfalls seit 2005 ist jeweils ein unberingtes Weibchen zugegen. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Anfang Mai erfolgte der Schlupf. In der Folge konnte nie mehr als ein Jungstorch beobachtet werden. Bei einer späteren Kontrolle war das Nest leer – kein Storchennachwuchs in diesem Jahr in Risstissen.

2014: In Rißtissen stand dieses Jahr derselbe französische Ringstorch wieder mit einer unberingten Partnerin auf dem Nest. Ende März liess man sich zur Brut nieder. Ende April stellte sich der Bruterfolg ein: Es waren zwei Küken geschlüpft. Von den beiden war eine Woche nach dem Schlupf nur noch ein Nestling am Leben. Zu dem Einzelkind wurde beim Beringungstermin am 3. Juni ein in Emerkingen ausgehorsteter Halbwaisennestling gesetzt. Dessen Storchenmutter war kurz zuvor an einer Straße tot aufgefunden worden war.

Erste Ausflüge der beiden Jungstörche erfolgten in der ersten Juliwoche.

2013: Ob die Rißtissener Störche nun den ganzen Winter am Brutplatz verbrachten konnte nicht geklärt werden. Jedenfalls stand das französische Männchen ab Anfang März wieder mit einem unberingten Weibchen auf  dem Scheunennest am südlichen Ortsrand. Die beiden scheinen sich an der Riß gut eingelebt zu haben. Jedenfalls begannen sie bereits in den ersten Apriltagen mit der Brut und damit waren sie um gut drei Wochen früher dran als im vergangenen Jahr.

Juni: Die ersten Fütterungen wurden am 8. Mai beobachtet und nach ein paar Tagen waren ab und zu mindestens drei Storchenküken zu sehen. Die weitere Aufzucht war allerdings erfolglos. Unter den bis zu 80% toten oberschwäbischen Nachwuchsstörchen, die wegen der Unwetterlage Ende Mai / Anfang Juni ihre Leben lassen mussten, befand sich auch der gesamte diesjährige Rißtissener Nachwuchs.

2012: In der 2010 erstellten Dokumentation zum Brutvorkommen des Weißstorchs in Baden-Württemberg in den Jahren von 1400 bis 2009 (Hölzinger), wird ein alljährlich besetzter Weißstorchhorst von 1919 bis 1949 in Rißtissen erwähnt. Für die Folgejahre sind keine neuen Bruten aufgezeichnet. Erst jetzt wieder, im Jahre 2012, ließ sich ein Storchenpaar am südlichen Ortsrand von Rißtissen nieder und erbrütete dort neuen Nachwuchs. Am 18. Juni saßen vier Nestlinge im Alter von etwas mehr als drei Wochen in dem seit vielen Jahren leer stehenden Storchennest.

August: Von dem Nestlingsquartett waren Ende Juni noch drei Mitglieder am Leben. Mit Hilfe der Laupheimer Feuerwehr konten die drei Ende Juni beringt werden. Bei der gleichzeitigen Wägung wurden zwei untergewichtige Nestlinge notiert. Schon bald nach der Beringung fand auch in Rißtissen eines der in diesem Frühsommer häufigen Unwetter statt, wobei zwei weitere Jungstörche im Rißtissennest ums Leben kamen. Der übriggebliebene Jungstorch verließ erst Mitte August das erste Mal sein Jugendheim.



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