Die Störche Oberschwabens



Emerkingen

 


2016: Wie 2015, aber gegen Ende März begann die Brut, Anfang Mai erfolgte der Schlupf der ersten Küken.
Anfang Mai schlüpften drei Storchenküken, eines war Mitte Mai noch am Leben. Der Single wurden am 7. Juni beringt.

2015: Seit 2011 ist das Nest in Emerkingen von einem 2005 in Riedhausen (RV) geschlüpften Männchen besetzt. Das 2008 in Mundingen (FR) geschlüpfte Weibchen ist dieses Jahr neu hier und war bis 2014 noch in Rottenacker. Gegen Ende März begann die Brut.

Juni: Anfang Mai schlüpften mindestens vier Jungstörche. Das Quartett wurde Anfang Juni beringt.

Um den 10. Juli verließen die vier Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Relativ spät, aber nicht zu spät, begann das Emerkinger Storchenpaar in derselben Besetzung wie in den vergangenen Jahre Anfang April mit der Brut.

Am 10. Mai saßen vier Nestlinge im Horst. Ende Mai wurde das Emerkinger Storchenweibchen an der Straße Emerkingen – Bettighofen tot aufgefunden. Die vier Nestlinge wurden daraufhin ausgehorstet und bei Zieheltern in anderen Horsten eingesetzt.

2013: Entgegen den vergangenen Wintern verbrachten in Emerkingen keine Störche die vergangenen Wintermonate. Das letztjährige Brutpaar traf im Nest beim Römerturm Ende Februar/Anfang März ein. Seit Mitte April wird gebrütet.

Juni: Vom nahen Römerturm aus konnten am 17. Mai drei frisch geschlüpfte Storchenküken beobachtet werden. Ein paar Tage später hatte sich noch ein Viertes dazugesellt. Vermutlich fielen Ende Mai der zu dieser Zeit herrschenden Unwetterlage zwei Nestlinge zum Opfer. Jedenfalls waren am 2. Juni nur noch zwei Nestlinge zu sehen. Die Beiden wurden am 17. Juni mit Hilfe der Munderkinger Feuerwehr beringt.

Mitte Juli sah man das Geschwisterpaar bei ihren ersten Rundflügen über Emerkingen.

2012: Das letztes Jahr in Emerkingen brütende Paar scheint am Nest auf dem Molkereikamin Gefallen gefunden zu haben. Jedenfalls begannen die beiden in den ersten Apriltagen dort mit der Brut.

Juni: Mitte Mai war eine Schar von fünf Küken geschlüpft von denen leider drei die zwei folgenden Wochen nicht überlebten. Das übriggebliebene Duo wurde am 9. Mai beringt.

August: Das erste Julidrittel war kaum vergangen, da verließen die beiden auch schon das erste Mal das Nest auf dem kleinen Wolkenkratzer inmitten Emerkingens.

2011: Neues Nest und neue Störche in Emerkingen: Auf Initiative von Herrn Bürgermeister Rieger und tatkräftiger Unterstützung der Herren Frölich, Kohlruß und Molde wurde im Winter das alte Nest komplett gegen ein neues ausgetauscht. Zu diesem neuen Nest gesellte sich im März ein neues Storchenpaar das jetzt hoffentlich für zahlreichen neuen Nachwuchs sorgt. Der Storchenmann ist 2005 in Riedhausen beim Pfrunger Ried geschlüpft und brütete die vergangenen Jahre in Bad Schussenried. Das Weibchen war in den vergangenen neun Jahren in Griesingen zuhause und war dort allein, seit das Griesinger Männchen letztes Jahr von einem Motorrad angefahren worden war und dabei umkam. Seit Anfang April wird gebrütet.

Juni: Hagel muß nicht immer tödlich sein für junge Storchenfamilien. Völlig ungefährlich ist er, wenn er Kurt mit Vornamen heißt und in seiner Eigenschaft als Kommandant der Munderkinger Feuerwehr jedes Jahr zusammen mit dem Beringer an den Storchennestern im Munderkinger Raum erscheint. So auch dieses Jahr wieder, als am 10. Juni zwei Nestlinge  ihre "Kennmarken" ans linke Bein geklickt bekamen. Von den übrigen drei Nestlingen, die am 1. Mai vom nahen Römerturm aus noch zu sehen waren, fehlte jede Spur.

Das Duo verließ das erste Mal gegen Mitte Juli das Nest auf dem ehemaligen Molkereikamin.

2010: In Emerkingen läßt der Brutbeginn noch auf sich warten. Ende März konnten auf dem Molkereikamin das letztjährige Weibchen mit einem unberingten Männchen beobachtet werden. Alle Zeichen standen insgesamt auf Brut.

Juni: Um den 10. April ließ man sich dann schließlich auch in Emerkingen zur Brut nieder und brachte es nach 32 anstrengenden Bebrütungstagen auf insgesamt vier muntere Storchenküken.

Aukust: Aber auch dieses Storchenjahr sollte hier kein gutes Ende nehmen. Fast drei Wochen lang waren die vier Küken im Nest zu beobachten und es deutete nichts auf eine Gefährdung des Nachwuchses hin. Nach etwas mehr als drei Wochen fehlte der erste Nestling und es waren immerhin noch drei Jungstörche bis einen Tag vor der Beringung am 17. Juni im Nest. Am 17. Juni wurde ein Jungstorch frischtot aus dem Nest geborgen und später zur Untersuchung nach Aulendorf zum Tierärztlichen Untersuchungsamt gebracht (die Untersuchungsergebnisse lagen bei der Verfassung dieses Textes noch nicht vor). Die beiden überlebenden Jungstörche wurden beringt und gewogen und waren mit rund 3000 Gramm und 2700 Gramm in insgesamt gutem Zustand. Zwei Tage später, am 19. Juni, waren beide tot. Als Todesursache könnte vielleicht der heftige Regen am 18. Juni eine Rolle gespielt haben. Ganz überzeugend ist diese Erklärung aber nicht, da die beiden Jungstörche augenscheinlich in guter Konstitution waren und aus dem regenempfindlichsten Alter eigentlich raus waren.

2009: Ob es sich bei dem diesjährigen Emerkinger Brutpaar um dasselbe Paar wie in den vorangegangenen Jahren handelt kann nicht mit letzter Sicherheit geklärt werden. Wie an der Ringnummer zu erkennen, ist das Weibchen jedenfalls dasselbe und besetzt den Emerkinger Horst sommers wie winters nun schon im sechsten Jahr in Folge. Das unberingte Männchen ist möglicherweise ein anderer Brutpartner als noch im vergangenen Jahr - Mitte Februar wurde nämlich ein unberingter toter Storch im Siedlungsbereich unter einer Stromleitung gefunden.
Die beiden begannen mit dem Brutgeschäft in den ersten Apriltagen und planmäßig saßen Mitte Mai vier Jungstörche im Alter von maximal fünf Tagen im Nest. Bei einer Kontrolle am 19. Mai war das Nest leer, die Altvögel waren verschwunden, von den Küken lagen zwei tot auf dem Nestrand. Am 20. Mai wurde ein unberingter Altstorch tot bei Emerkingen gefunden. Was geschehen war kann nur vermutet werden: Am 16. Mai wurde ein Fremdstorch auf den Emerkinger Wiesen beobachtet, der unter dem heimischen Brutpaar und den Brutpaaren aus Rottenacker reichlich Unruhe stiftete – es wurde auf den frisch gemähten Wiesen heftig gestritten. Es besteht deshalb der begründete Verdacht, dass die Brut in Emerkingen samt dem dort ansässigen Brutstorch bei Storchenkämpfen ums Leben kamen.

2008: Einmal Emerkingen – immer Emerkingen, sagte sich das nun im fünften Jahr hier brütende Weibchen und bleibt sogar im Winter da. Seit Ende März brütet sie schon wieder zusammen mit einem unberingten Partner. Am 2. Mai konnten 4 frische Küken auf dem Kaminnest beobachtet werden, 12 Tage später waren es nur noch 2, weitere 6 Tage später saß nur noch ein einziger Nestling im Storchenhorst. Was aus den Küken geworden ist, konnte nicht festgestellt werden.

Juni: Nun sollte man annehmen, dass wenigstens dieser Nestling gut in Form wäre, weil er den gefüllten Schlund seiner Eltern ja mit niemandem mehr teilen musste. Bei der Beringung am 30. Mai brachte der Einzelkämpfer jedoch nur leicht- bis untergewichtige 1,8 kg auf die Waage!

Juli: Die Altstörche schafften es schließlich doch noch, ihr Einzelkind bis zum ersten Freiflug über die Dächer Emerkingens Mitte Juli durchzufüttern.

2007: In Emerkingen sitzt nun das vierte Jahr dasselbe südbadische Weibchen im Nest. Ihr Partner war, ist und bleibt unberingt. Der letzte Stand der Dinge: Als die Emerkinger ihren Maibaum aufstellten, waren die ersten beiden Storchenküken bereits geschlüpft. Der Rest von der Brut wird im Gegensatz zu ihren älteren Geschwistern im Mai Geburtstag haben.

Juni: Zum Schlupfabschluß um den 5. Mai konnten 5(!) propere Küken im Emerkinger Nest beobachtet werden. Die "Fünflinge" hielten bis zum 14. Mai durch, bei der nächsten Kontrolle waren nur noch 3 Nestlinge übrig.

In der Nacht zum 28. Mai setzte ein verheerendes Regenwetter mit kühlem und starkem Wind ein, das noch fast den ganzen 29. Mai über anhielt und mehr als 70% aller oberschwäbischen Storchennestlinge das Leben kostete. Auch der verbliebene dreiköpfige Emerkinger Nachwuchs kam dabei um.

2006: Nicht nur Emerkingens Bürgermeister Rieger wird es freuen, dass das Nest auf dem Kamin der alten Molke wieder besetzt ist. Wie im letzten Jahr siedelt dort dieselbe beringte Störchin mit einem unberingten Männchen.

Juni: Das Paar begann um den 7. April mit der Brut. Am 13. Mai bevölkerten 4 Nestlinge den Emerkinger Horst. Gut zwei Wochen lang konnte der Nachwuchs im Quartett klappern, Ende Mai konnten nur noch 3 Nestlinge beobachtet werden. Am 6. Juni bekam der verbliebene Nachwuchs sein unveränderliches Kennzeichen in Form eines Ringes verabreicht.

Die drei Jungstörche wagten am 19.7. das erste Mal einen kurzen Rundflug mit Zwischenstopp an der Bodenstation.

2005: Genau wie 2004 hält das letztjährige beringte Weibchen mit einem ringlosen Männchen das Emerkinger Nest besetzt. Die beiden stellten sich hier Mitte März ein und schritten Anfang April zur Brut.
Als das diesjährige 1200-Jahr-Fest Ende Mai in Emerkingen gefeiert wurde, staunten und wunderten sich drei inzwischen fast vier Wochen alte Jungstörche auf dem Kamin der alten Molke über das Treiben ihrer Mitbewohner.
Die drei frischen Emerkinger wurden am 3. Juni beringt, verließen am 16. Juli zum ersten Mal ihr Nest und waren am 12.8. noch zusammen mit den Jungstörchen aus Griesingen vor den Toren Emerkingens auf frisch umgebrochenen Äckern bei der Nahrungssuche zu beobachten.

2004: In Emerkingen hält ein ringloses Männchen und ein beringtes Weibchen das Nest besetzt. Der Ringstorch brütete letztes Jahr in Schemmerhofen. Das 2003 in Emerkingen brütende Weibchen sitzt dieses Jahr im Nest auf dem Munderkinger Rathausdach.
(für das Jahr 2003 [s.u.] müssen die Bücher umgeschrieben werden: wie sich dieses Jahr herausstellte handelte es sich bei dem letztjährigen Emerkinger Ringstorch um ein Weibchen)

Am 14. Mai stellte sich der Bruterfolg auch in Emerkingen in Form von 3 putzmunteren Nestlingen ein.

Seit Mitte Juli sind die 3 Jungstörche im Familienverband in der Umgebung Emerkingens zum Teil schon als Selbstversorger unterwegs.

2003: Wie letztes Jahr war auch dieses Jahr ein Altstorch in Emerkingen unberingt. Bei dem beringten Storch, der sich Ende März im Ort einstellte, handelte es sich um das 2002 in Langenschemmern brütende Männchen. Möglicherweise wurde ihm sein Singledasein auf dem Langenschemmerner Nest, das er bis Mitte März alleine besetzt hielt, zu lange (in vielen anderen Nestern der Region hatten schon lange die Flitterwochen begonnen), so dass er sich veranlasst sah, das Risstal zu verlassen um an der Donau auf Brautschau zu gehen.
Das junge Paar brachte dann auch Anfang Mai 4 Junge zur Welt, die am 12.7.2003 nach ca. zehnwöchiger Nestlingszeit das erste Mal gesund und munter ihren Horst verliessen.


2002: Beide Emerkinger Storcheneltern trugen keine Ringe. Trotzdem begannen sie am 7. April 2002 mit der Brut. Vom nahen Römerturm aus konnten am 14. Mai 3 frisch geschlüpfte Storchenkücken (und 1 taubes Ei) beobachtet werden. Am 30. Mai wurde ein Jungstorch tot unterm Nest gefunden.
Am 12. Juli waren 2 Jungstörche noch auf dem Nest, wenn alles gut geht werden sie die nächsten Tage in der Umgebung Emerkingens mit ihren Eltern beim Beute machen zu sehen sein.


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