Die Störche Oberschwabens



Untermarchtal



Untermarchtal

2019: In Untermarchtal nisten dieselben Störche wie im vergangenen Jahr. Nur haben sie jetzt den Brutplatz gewechselt. Ab Ende März konnte beobachtet werden, wie das Storchenpaar erste Zweige auf das Kamin des örtlichen Schloßgebäudes transportierten und dort ablegten. Nach nur wenigen Tagen war der neue Horst bezugsfertig und der "Brutofen" startklar. Um den 7. April wurde mit der Brut begonnen. Am 28. Juni standen drei unberingte Jungstörche gegen Ende der Aufzuchtzeit startklar im Nest.

2018: Brutpaar und Nestbesetzung scheinen sich in Untermarchtal zu etablieren: Wieder brütet die aus in Stahringen (KN) stammende Störchin mit dem aus Ersingen (UL) stammenden Männchen im Nest beim Untermarchtaler Bahnübergang. Gegen Ende der Nestlingszeit standen drei Jungstörche im Nest.

2017: In der Fachliteratur zur historischen Verbreitung des Weißstorchs finden sich keine Angaben zu früheren Storchenansiedlungen in Untermarchtal. Die diesjährige Brutansiedlung in dem seit mehreren Jahren leer stehenden Nest beim Bahnübergang an der Donau ist also ein abolutes Novum für Untermarchtal. Im März stellten sich hier eine 2015 in Stahringen (KN) geschlüpfte Störchin ein. Ihr Brutpartner stammte aus Ersingen (UL), wo er 2014 geschlüpft war. Mitte Mai hatten die beiden drei Küken erbrütet, von denen zwei bei der Beringung am 8. Juni noch am Leben waren.

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