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Die Störche Oberschwabens |
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Neukirch
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2026: Ab Beginn der letzten Märzdekade wurde auch wieder auf dem Mast beim Neukircher Rathaus gebrütet, die Brutpartner sind wieder die beiden Unberingten. Diesmal konnten drei Jungstörche beim Rathaus beringt werden. Am Abend des 3. Juni rückte die Tettnanger Feuerwehr an und die drei erhielten ihren Personalausweis – den schwarzen ELSA-Ring mit der weißen Kennnummer – ans rechte Bein (in geraden Jahren wie 2026 wird rechts beringt, in ungeraden links). Sie wurden für gesund und munter befunden und brachten auch ein zufriedenstellendes Gewicht auf die Waage. Wahrscheinlich sind sie jetzt schon auf den umliegenden Wiesen unterwegs. 2025: Auch im Rathausnest in Neukirch gab es wie in Wildpoltsweiler
dieses Jahr Jungstörche zu bestaunen. Die beiden Unberingten ließen es
sich trotz des letztjährigen Misserfolgs nicht verdrießen und
probierten es noch einmal. Und tatsächlich klappte es dieses Jahr. Zwei
Storchenküken wurden erfolgreich aufgezogen und konnten am 13. Juni im
Alter von ca. sechs Wochen mit Hilfe der Tettnanger Feuerwehr beringt
werden. Sie brachten dabei jeweils zufriedenstellende drei Kilogramm
auf die Waage. 2024: Schade,
diesmal wäre es in Neukirch beim Rathaus tatsächlich etwas mit der
Jungenaufzucht geworden, die erste Beringung der Jungstörche war schon
fest eingeplant, aber es hat nicht sollen sein. 2023: Die Besiedlung des Ortszentrums von Neukirch durch Adebare scheint sich tatsächlich zu etablieren. Das Storchenweibchen muss allerdings ein anderes als das letztjährige sein, denn es ist eine sehr junge Storchendame aus Wald bei Meßkirch, gerade mal knapp zwei Jahre alt, die sich heuer beim Rathaus in Neukirch niedergelassen hat. Diese Störchin war letztes Jahr noch zu jung, um Brutstörchin zu sein und hat die Saison 2022 wahrscheinlich noch in Spanien verbracht. Das Männchen in Neukirch ist dagegen wieder ein unberingter Storch, sehr wahrscheinlich derselbe, der die Neubesiedlung gründete und letztes Jahr hier einen Jungvogel aufgezogen hat. Bei der letzten Horstbeobachtung am 1. April wurde schon mal probegesessen und dem Verhalten nach lag möglicherweise schon das erste Ei im Nest. Juli: Es wurde allerdings leider nichts mit Nachwuchs in Neukirch. Lange sah es nach Brut aus, dann, Anfang Juni war der Horst beim Rathaus plötzlich verlassen. Unter dem Nest lagen zwei Eierschalen, in einer war noch ein relativ weit entwickelter, mumifizierter Vogelembryo zu erkennen. Was geschehen ist, wissen wir nicht. Wurde das Paar gestört? Gab es einen Kampf? Bleibt uns nur die Hoffnung auf nächstes Jahr. 2022: Neubesiedlung in Neukirch! |