Die Störche Oberschwabens



Altheim bei Riedlingen



Altheim

2017: Mitte März wurde das Altheimer Nest von einem gegenüber dem Vorjahr komplett neuen Brutpaar besetzt. Ein 2014 in Beizkofen geschlüpftes Männchen und ein erst zweijähriges Zeisendorfer Weibchen waren eingezogen. Die Beiden begannen mit der Brut Anfang April, der Schlupf erfolgte Anfang Mai, von den zwei registrierten Küken verstarb eines Ende Mai und so konnte in den ersten Junitagen noch ein Überlebender Jungstorch beringt werden.

2016: Noch am 24. März entsprach die Belegschaft auf dem Altheimer Nest derjenigen aus dem Jahre 2015: Das 2011 in Ersingen geschlüpfte Männchen hielt mit einer unberingten Partnerin die Stellung. Bei einer späteren Kontrolle Mitte April war der beringte Storch nirgends mehr zu sehen und im Nest standen jetzt zwei unberingte Vögel. Die Beiden begannen mit der Brut um den 13. April. Das Ersinger Männchen wurde am 6. Mai frischtot in der Nähe von Altheim aufgefunden. Das Paar bebrütete lange Zeit drei Eier blieb aber trotz aller Anstrengungen kükenlos.

2015: Wie im vergangenen Jahr hält auch 2015 wieder das 2011 in Ersingen geschlüpfte Männchen das Nest in Altheim mit einer unberingten Partenerin besetzt. Seit Anfang April werden die drei Eier bebrütet.

Juni: Die Küken schlüpften Anfang Mai, gerade dann als erhebliche Regenmassen übers Land schwappten. Die Niederschläge dürften auch der Grund gewesen sein für das frühzeitige Ableben des frischen Nachwuchses.

2014: Sucht man nach ehemaligen Storchenvorkommen in Altheim wird man verwiesen auf  Waldhausen, wo 1900 das letzte Brutpaar registriert wurde. Die Störche, die sich jetzt in Altheim auf dem Gebäude gegenüber der Kirche einfanden, begannen Anfang April mit der Brut. Einer der Brutstörche ist unberingt, der andere wurde 2011 in Ersingen beringt. Aus den drei Eiern schlüpften Ende Mai zwei Küken, die am 11. Juni beringt wurden.

Erste Ausflüge der beiden Jungstörche erfolgten um den 20. Juli.




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