Die Störche Oberschwabens



Dürmentingen

duermentingen

Duermentingen 2008



2016: Seit 2015 ist das Nest in Dürmentingen von einem 2012 in Brenz (HDH) geschlüpften Männchen besetzt. Das 2005 in Rottenacker geschlüpfte Weibchen ist hier seit 2008 horsttreu. Um den 20. März begann die Brut, der Schlupf erfolgte um den 22. April. Allerdings war bei der nächsten Kontrolle Anfang Mai das Nest leer und die heimischen Störche waren in Abwehrkämpfe mit zwei fremden Störchen verwickelt. Kamen die frisch geschlüpften Nestlinge dabei ums Leben?
Das Dürmentinger Paar hatte 2016 keinen Bruterfolg. Zwar schlüpften in den letzten Apriltagen die ersten Küken, am 4. Mai war das Nest bereits ohne Jungstörche.

2015: In Dürmentingen stellte sich dieses Jahr schon wieder ein anderes Männchen ein. Der "Neue" kommt aus Brenz (HDH), wo er 2012 das Licht der Welt erblickte. Das 2005 in Rottenacker geschlüpfte Weibchen ist seit 2008 hier horsttreu. Mitte des letzten Märzdrittels begann die Brut.

Juni: Ende April war die Brut beendet und es konnte von Anfang an nie mehr als ein Küken beobachtet werden.  Der Nestling wurde Anfang Juni beringt.

Anfang Juli verließ der Jungstorch das erste Mal seinen Horst.

2014: Der Draufgänger, der seinem Vorgänger letztes Jahr so übel mitgespielt hat, stammt aus Rottenacker, wo er 2005 das Licht der Welt erblickte. Das dominante Storchenmännchen ist auch dieses Jahr wieder Herr im Haus auf Brobeils Kaminschlot. An seiner Seite weilt wieder eine unberingte Störchin. Um den 20. März wurde mit der Brut begonnen.

Nachdem in den ersten Maitagen fünf Küken geschlüpft waren waren später nur noch vier Nestlinge zu sehen. Da es keine weiteren Ausfälle gab, konnte das Quartett am 30. Mai beringt werden.

Erste Ausflüge der vier Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

2013: Anfang März kehrten beide letztjährigen Brutstörche in aller Vertrautheit auf ihr Kaminnest in Dürmentingen zurück. Doch das Idyll hielt nicht lange. Mit ungestümer Wucht warf ein plötzlich auftauchendes Storchenmännchen bei mehreren Attacken das heimische Männchen aus dem Nest. Der Unterlegene wurde später an der Kanzach mit einer Stichwunde am Hals tot aufgefunden. Der Idyllenkiller brütet seit Mitte April mit seiner neuen Eroberung neue Dürmendinger aus.

Juni: Nach fast vierwöchiger Brutdauer hatten die Altstörche das Brutgeschäft aufgegeben: Wegen des hektischen Gerangels am Anfang der Brutzeit? Wegen der Brutunerfahrenheit des neuen Männchens? Wegen des kalten Aprils und teils auch des kalten Mais?

2012: Trotz des letztjährigen schlechten Brutverlaufs läßt sich das Dürmentinger Storchenpaar nicht lumpen und begann in derselben Besetzung wie 2011 zum kalendarischen Frühlingsanfang mit der Brut. Die beiden verbrachten den Winter 2011/12 nachweislich das erste Mal am Bussen.

Juni: Bereits am 22. April begann der Schlupf. Ende April waren vier Küken zu sehen, die allesamt  fünf Wochen später beringt werden konnten.

August: Und noch ehe das halbe Jahr zu Ende war, waren die zu prachtvoll herangereiften Jungstörche das erste Mal Ende Juni im Himmelsblau hoch überm Kanzachtal zu sehen.

2011: Und wieder ist es der gebürtige Griesinger der mit der Rottenackerin auf dem Dürmentinger Nest dieses Jahr gemeinsame Sache macht. In oberschwäbischer Koproduktion ist das Storchenpaar seit Ende März daran neue Oberschwaben auszubrüten.

Juni: Und das gelang ihnen in diesem Jahr besonders gut: Seit Anfang Mai zieren den 21 Meter hohen Kaminschlot der Firma Brobeil vier Storchennestlinge, die allesamt gegen Ende des Wonnemonats beringt werden konnten. Doch das Pech holte das Dürmentinger Paar auch dieses Jahr wieder ein: Wenn auch die vier Nestlinge bei der Beringung am 31. Mai durchweg leicht untergewichtig bis untergewichtig waren, machten sie doch einen insgesamt guten Eindruck. Jedenfalls war ganz und gar nicht damit zu rechnen, dass sie alle nur noch wenige Tage zu leben hätten. Und doch lag das gesamte Quartett am 6. Juni tot im Nest. Es war einer der ganz wenigen Komplettausfälle einer Storchenbrut dieses Jahr in Oberschwaben.

2010: Dramatische Geschehnisse ereigneten sich nach Eintreffen des letztjährigen Storchenpaares am 22. Februar in Dürmentingen. Am 8. März wurde der Storchenmann am Straßenrand tot aufgefunden. Vermutlich wurde er angefahren. Nachdem die Storchendame drei Wochen den bis dahin recht kalten März alleine auf dem Kaminnest zugebracht hatte, ergriff ein im letzten Jahr alleine im Schemmerhofener Nest stehendes Storchenmännchen die Gunst der Stunde und gesellte sich zu der Storchenwitwe. Die beiden scheinen sich zu verstehen. Jedenfalls wird seit Anfang April gebrütet.

Juni: Anfang Mai wurden die ersten Fütterungen beobachtet und schon bald konnten vier Kükenschnäbel gezählt werden. Von dem Quartett war Mitte Mai leider nur noch ein Jungstorch am Leben. Das zu der Zeit sehr kühle und feuchte Wetter könnte zu den Verlusten geführt haben. Allerdings war der Bruterfolg an anderen Standorten in der näheren Umgebung Dürmentingens besser.

August: Der am 4. Juni beringte Einzelstorch verliess fünf Wochen nach der Beringungs-aktion das erste Mal sein Nest.

2009: Das Dürmentinger Brutpaar aus dem Jahre 2008 scheint Gefallen an dem Ort an der Kanzach gefunden zu haben. Jedenfalls haben sich die beiden Anfang März wieder auf dem Kaminnest Anfang März eingefunden und brüteten dort seit Anfang April.
Zu Beginn des Wonnemonats Mai entschlüpften die ersten Jungen dem Brutkasten der Altvögel und bald konnten drei neue, muntere und gefederte Dürmentinger beobachtet werden.

Juli: Nach vier Wochen war nur noch ein Nestling übrig. Der schwang sich dann auch gesund und munter am 13.7. das erste Mal über den Nestrand hinaus und wagte einen ersten Erkundungsflug.

2008: In Dürmentingen gab es von 1934 bis 1949 einen alljährlich besetzten Horst. Nach jetzt fast 60 Jahren storchenloser Zeit klappert's wieder im Flecken und das kam so:  Im März machte sich eine Gruppe storchenengagierter Bürger daran, ein Nest auf einem stillgelegten  Fabrikschlot zu montieren. Kaum war dieses Vorhaben umgesetzt, stellten sich auch schon zwei Störche in der angebotenen Behausung ein.
Die beiden Nestbesetzter erblickten 2005 das Licht der Welt, der eine im nahen, katholischen Riedlingen, die eine im ebenfalls nicht weit entfernten, aber evangelischen Rottenacker. Konfessionslos schritten die beiden um den 10. April zur Brut.

Juni: Mitte Mai schlüpften auf dem hohen Kaminnest der Firma Brobeil 2 Küken – wenigstens waren kurz nach dem Schlupf im schlecht einsehbaren Storchenhorst nie mehr als 2 Küken auszumachen. Die beiden Nachwuchsstörche wurden 4 Wochen später beringt. Während der eine ein etwas  unterdurchschnittliches Gewicht auf die Waage brachte, war der andere viel zu leicht, so dass man noch bangen muß, ob er die nächsten Tage überstehen wird.

Die Beringungsaktion in Dürmentingen war der fünfte Einsatz dieses Jahr für die Riedlinger Feuerwehrleute zu diesem Zweck!

Juli: Die Dürmentinger Jungstörche haben es beide geschafft und stehen jetzt, Anfang August, kurz vor ihrem ersten Ausflug.




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