Die Störche Oberschwabens



Griesingen

 


2016: Wie 2015, aber seit Anfang April wird gebrütet, Anfang Mai erfolgte der Schlupf der ersten Küken.
In den Folgetagen konnten maximal zwei Nestlinge beobachtet werden. Wenigstens einer hielt durch. Der Single wurde am 9. Juli beringt.

2015: Seit 2011 ist das Nest auf der Griesinger Schule von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das 2008 in Oggelshausen geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2011 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Ende April saßen vier Küken im Nest. Das Quartett wurde Anfang Juni beringt.

Um den 10. Juli verließen die vier Jungstörche das erste Mal ihren Horst. Am 20. Juli wurde einer von ihnen tot an einer Straße bei Gamerschwang gefunden.

2014: Die Brutstörche, die seit Anfang April auf dem Gelege sitzen, sind dieselben wie in den vergangenen drei Jahren.

Der Schlupf von vier Küken erfolgte Anfang Mai, Anfang Juni verließ ein Nestling das Quartett, er wurde tot unter dem Nest gefunden. Am 6. Juni konnte die zum Trio geschrumpfte Besetzung beringt werden.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

2013: Anfang März besetzte das letztjährige Weibchen wieder zusammen mit einem unberingten Storch das Griesinger Nest. Genau wie im vergangenen Jahr wurde auch heuer wieder in den ersten Apriltagen mit der Brut begonnen.

Um den 10. Mai wurden die ersten Fütterungen beobachtet. Ein paar Tage später waren drei Nestlinge zu erkennen von denen zwei vom Unwettertief "Frederik" Ende Mai / Anfang Juni hinweggerafft wurden. Am 13. Juni wurde der überlebende Nestling mit Hilfe der Ehinger Feuerwehr beringt. Mitte Juli verließ der Jungstorch das erste Mal sein Nest.

2012: Kurz vor der anstehenden Brutsaison zimmerte Herr Frölich (Bernstadt) noch schnell ein neues Nest und tauschte es mit Hilfe von Herrn Raiber (Griesingen) auf Griesingens Kinderstube. Schon Anfang April sah man das letztjährige Storchenweibchen und ihren unberingten Partner brütend im neuen Domizil auf der Grundschule sitzen.

Juni: Anfang Mai schlüpften drei Küken, die auch noch gegen Ende Mai im Nest waren. Zum Monatsende fiel das Trio möglicherweise Storchenkämpfen zum Opfer. Anwohner berichteten von Fremdstörchen, die das heimische Brutpaar und das Nest vehement angriffen. 

2011: Nachdem das alteingesessene Weibchen noch den größten Teil des Winters in Griesingen verbracht hatte, war das Nest auf der Grundschule im März plötzlich von einem unberingten Storch besetzt. Von dem Weibchen fehlte jede Spur bis es dann später auf dem Emerkinger Nest wieder gefunden werden konnte. Der ringlose Storch bekam bald Gesellschaft in Griesingen, wehrte sich aber zuerst noch vehement gegen den fremden Storch, der immer wieder versuchte auf dem Nest Fuß zu fassen. Wie es sich etwas später herausstellte, war es ein Weibchen, das dann schließlich doch noch bei ihm landen konnte. Da sie einen Ring am rechten Bein trug, konnte sie als Oggelshausenerin identifiziert werden, die 2008 am Federsee geschlüpft war.

Juni: Die beiden schritten zur Brut Anfang April und brüteten dabei drei Küken aus von denen zwei am 10. Juni beringt wurden. Das dritte Küken lag, vermutlich schon eine ganze Weile, tot in der Dachrinne.

Das  Duo verließ Mitte Juli zum ersten Mal sein Nest und drehte erste Runden über Griesingen.

2010: Im großen Griesinger 1250-Jahre-Jubiläumsjahr begann das alteingesessene Storchenpaar auf dem Dach der hiesigen Grundschule Ende März mit der Brut.

Juni: Die Küken schlüpften Anfang Mai und bzwar in rekordverdächtiger Anzahl: Fünf Nestlinge hausten bis Mitte Mai über den Dächern Griesingens. Anfang Juni war der Storchensegen allerdings auf drei Nestlinge zusammengeschmolzen, die Altvögel hatten es dann doch nicht geschafft, den immer größeren Nahrungsbedarf des Quintetts zu decken.

August: Das übriggebliebene Trio wurde am 4. Juni beringt, Anfang Juli fanden schon die ersten Jungfernflüge statt und die Jungstörche konnten sich schon bald selbst versorgen. Das war auch nötig, denn am 10. Juli wurde das alteingesessene Griesinger Männchen von einem Motorradfahrer auf der Straße Griesingen – Nasgenstadt totgefahren.

2009: In Griesingen schmückt dasselbe Brutpaar wie in den vergangenen Jahren das Ortszentrum. Die beiden waren von ihrem Winteraufenthalt Ende Februar zurückgekehrt und begannen kurz nach dem kalendarischen Frühlingsanfang mit der Brut.
Der Kükenschlupf begann Ende April und am 11. Mai saßen mindestens drei kleine Storchenvögel im Nest. Am 14. Mai war der vielversprechende Aufzuchtsbeginn allerdings schon wieder beendet. Dervaz, der erste der drei Eisheiligen, schickte Schwadronen dicker Hagelkörner aus, die über Griesingen niedergingen und dort alles Jungstorchleben auslöschten

2008: Jubiläum in Griesingen: Das Männchen brütet heuer das zehnte Mal in Folge auf dem Grundschulhausdach. Seine Partnerin bringt es auch schon auf sieben ununterbrochene Griesinger Brutjahre.  Diese Erfolgsserie ist auch dem leider im vergangenen Jahr verstorbenen Herrn Theo Wilhelm zu verdanken, der das beim Brutort überwinternde Paar immer gut durch die kalten Tage brachte.

Juni: Am 28. April schlüpften 3 Küken auf dem Griesinger Schulhausdach aus ihren Eiern. Die drei konnten nach einem lockeren, störungsfreien, 4-wöchigen Durchmarsch am 27. Mai mit Hilfe der Ehinger Feuerwehr und mutigem Einsatz der Reporterin vom Schwabenradio auf der Drehleiter bei der Beringung gewogen werden. Mit 2,5 kg bis 3,1 kg gehörten sie dieses Jahr zu den Schwergewichtlern im oberschwäbischen Nachwuchs.

Juli: Ohne besondere Vorkommnisse entwickelten sich die 3 Neu-Griesinger zu stattlichen Adebaren und verließen auf dem Luftweg Anfang Juli das erste Mal ihr Nest.

2007: Monsieur Storch aus dem französischen Departement Gelucourt weilt nun schon im neunten Jahr auf dem Dach der Griesinger Grundschule. Seine südbadische Gattin (nachgewiesenermaßen keine Gelbfüßlerin) begleitet ihn jetzt das sechste Jahr durch die oberschwäbischen Wirren des Fortpflanzungsgeschäfts. Ende April konnten die beiden schon bei der Fütterung von noch unsichtbaren Storchenküken beobachtet werden.

Juni: Es stellte sich etwas später heraus, dass ursprünglich 4 Küken geschlüpft waren. Nach 3 Wochen waren nur noch 3 Nestlinge zu sehen, die bis heute (Mitte Juni) alle noch am Leben sind.

Die drei "Neulinge" sahen das Blau der Donau aus großer Höhe Anfang Juli – da hoben sie das erste Mal von ihrem Nest ab.

2006: Zwar alteingesessen aber noch lange keine Griesinger Greise sind die beiden Störche auf dem Schulhauskamin, die in gleicher Besetzung wie die Jahre zuvor Anfang April zur Brut schritten.
Juni: Wie alle oberschwäbischen Paare, die bereits Anfang April mit der Brut begonnen hatten, musste auch das Griesinger Paar sein ganzes know how einsetzen um das Gelege unbeschadet durch die frostigen und teils noch verschneiten ersten Apriltage zu bekommen. Am 10. Mai konnten vom Kirchturm von St. Leondegar drei Nestlinge beobachtet werden. 2 Nestlinge überlebten allerdings die ersten 10 Lebenstage nicht so dass Anfang Juni nur noch ein Jungstorch beringt werden konnte.
Der Einzelstorch verließ Anfang Juli das erste Mal sein Nest und wagte damit den ersten Schritt in ein selbständiges Storchenleben.

2005: Das Storchenpaar in Griesingen geht nun 2005 in unveränderter Besetzung in die vierte und hoffentlich erfolgreichere Runde als letztes Jahr.
Seit Mitte Februar ist das Nest von beiden Störchen wieder dauerbesetzt. Anfang April wurde mit der Brut begonnen. Seit Anfang Mai können 3 Jungstörche im Nest beobachtet werden.

2004: Nichts Neues in Griesingen. Das alteingesessene Paar stellte sich bereits Mitte Februar wieder auf dem Nest ein und schritt schon Ende März zur Brut. Es ist zu erwarten, dass die Küken noch im April schlüpfen.
Juli: Im Griesinger Nest saß dieses Jahr ein einziges Küken. Es wird angenommen, dass das Einzelkind in seinen allerersten Lebenstagen noch Geschwister hatte, die aber schon bald den widrigen Witterungsverhältnissen um den 5. Mai im Alter von 2 bis 4 Tagen zum Opfer fielen. Der junge Einzelstorch verließ das erste Mal am 5.7. seine Kinderstube.
August: Dem Nachwuchs wurde am 3. Juli als unveränderliches Kennzeichen jeweils ein Ring am linken Bein angebracht. Mit dem Verlassen des Nestes begann für die 3 Junggriesinger am 15. Juli der Ernst des Lebens. Die Geschwister wurden am 12. August unter mehreren Jungstörchen bei Emerkingen beobachtet.

2003: Beide Störche beringt. Dasselbe Paar wie letztes Jahr. Wie im letzten Jahr bekämpfte das Storchenmännchen wieder heftigst sein Spiegelbild in den Fenstern der nahegelegenen Gemeindehalle. Vor den Fenstern wurden deshalb erfolgreich Baustellenabzäunungen angebracht.
In Griesingen entschlüpften Anfang Mai 4 Küken ihren Eischalen. Bei der Beringung Anfang Juni waren´s nur noch 3. Alle 3 Jungstörche verliessen am 6.7.2003 zum ersten Mal das Nest.

2002: Das Storchennest in Griesingen war schon am 2. Februar 2002 besetzt. Der 5-jährige Franzose, der schon letztes Jahr dasselbe Nest besetzt hielt, wurde noch am 11. März zusammen mit einer Störchin gesehen, die eigentlich ins benachbarte Untersulmetinger Nest gehörte.
Zur Brut schritt das Griesinger Männchen am 8. April dann aber mit einem noch nicht identifizierten Weibchen, dessen Ringnummer zwar bekannt ist, aber erst noch bei der Registratur in der Vogelwarte Radolfzell abgefragt werden muß. Der Schlupf erfolgte am 9. Mai. Leider konnte die Jungenanzahl nicht ermittelt werden: am 18. Mai kam es zu einem Storchenkampf, wobei 2 Fremdstorche das heimische Paar attackierten. Die Nestlinge kamen dabei ums Leben, eine neuerliche Brut kam nicht mehr zustande.
Ein weiteres besonderes Vorkommnis soll hier ebenfalls erwähnt werden: am 11. Mai (und Anwohnern zu Folge auch schon ein paar Tage vorher) hackt das Griesinger Männchen voller Aggression auf sein Spiegelbild in den bis auf den Boden reichenden Fenstern der in der Nest-Nachbarschaft neu erbauten Turn- und Gemeindehalle ein.

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