Die Störche Oberschwabens



Oggelshausen Pfahlnest



Pfahlnest 2005


2017:
Das seit 2005 auf dem Pfahlnest am Oggelshausener Ortsrand ansässige Weibchen wurde nach all den Jahren der Winteraufenthalte im heimischen Gestade am 1. Dezember 2016 bei Zaragoza in Spanien beobachtet. Möglicherweise hat es ihr dort so gut gefallen, dass die Störchin dort blieb oder sich sonstwo niederließ. Jedenfalls nahm ihren Platz an der Seite des seit 2005 in Oggelhausen brütenden Männchens, 2003 geschlüpft in Urloffen (FR), eine unberingte Störchin ein.  Ende März wurde mit der Brut begonnen, Anfang Mai erfolgte der Schlupf von mindestens zwei Küken. Eines davon überlebte die Aufzuchtzeit und wurde am 3. Juni mit Hilfe der Buchauer Feuerwehr beringt.

2016: Wie 2015, seit Ende März wird gebrütet, Ende April erfolgte der Schlupf.
In den letzten Maitagen waren noch drei Jungstörche im Nest, ein paar Tage später, bei der Beringung am 2. Juni, waren noch zwei am Leben.

2015: Seit 2005 ist das Nest am Oggelshausener Ortsrand von einem 2003 in Urloffen (FR) geschlüpften Männchen besetzt. Das 2002 in Mengen geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2005 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Anfang Mai schlüpften vier Küken. Das Quartett wurde Anfang Juni beringt.

Um den 12. Juli verließen die vier Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Gleiches Paar, gleicher Ort, gleiches Glück. Ganz gegen seine Gewohnheiten verbrachte das Storchenpaar, das seinen Horst am Ortsrand von Oggelshausen hat, die meiste Zeit des vergangenen Winters nicht am Brutort (das Männchen wurde Ende November 2013 in der Südwestschweiz beobachtet). Nach der wohlbehaltenen Rückkehr anfangs Februar 2014 wurde  Ende März mit der Brut begonnen.

Anfang Mai wurden die ersten Fütterungen beobachtet. Es wurde ausserdem beobachtet, wie ein totes Küken über den Nestrand aus dem Horst geworfen wurde. Von dort an gab es keine Zeichen mehr von existierendem Kükenleben im Pfahlhorst, die Brutsaison endete hier ohne frischen Nachwuchs.

2013: Das in Oggelshausen überwinternde Storchenpaar brütet seit Anfang April wie gehabt auf dem Pfahlnest am südlichen Ortsrand.

Von den um den 10. Mai geschlüpften drei Küken konnte am 13. Juni nur eines beringt werden, dessen Geschwister hatten eine Lebensdauer von nicht mehr als zweieinhalb Wochen. Zum Schluß der ersten Juliwoche verließ der Jungstorch das erste Mal sein Nest.

2012: Wie in den vergangenen sechs Jahren hält auch dieses Jahr wieder das Männchen aus Urloffen (FR) und das Weibchen aus Mengen (SIG) die Stellung am Oggelshausener Ortsrand. Nach einem verflixten siebten Jahr sieht es bislang nicht aus, die beiden brüten seit Ende März in alter Eintracht.

Juni: Ende April schlüpften drei Küken aus ihren Eischalen, die allesamt fünf Wochen später beringt werden konnten. Anschließend wurde der Eintritt ins registrierte Storchenleben wie jedes Jahr bei Schmids im Garten ausgiebig mit Kaffee und Brezel und Kuchen gefeiert.

August: Anfang Juli verließen die drei das erste Mal ihr Nest Richtung Himmelsgewölbe.

2011: Auf dem Oggelshausener Pfahlnest wird in der selben Besetzung der letzten Jahre seit Ende März wieder gebrütet.

Juni: Der Schlupf im begann dieses Jahr etwas später als im Nest auf dem benachbarten Dach des Schullandheimes. Dafür erblickten hier vier Küken das Licht der Federseewelt. Bei der Beringung Anfang Juni waren allerdings nur noch drei Nestlinge am Leben, der vierte Nestling war kurz zuvor in den ewigen Storchenhimmel eingeflogen.

Anfang Juli schwang sich das Trio das erste Mal in den Federseehimmel. Am 10. August wurde einer der Jungstörche nicht weit von seinem Heimatnest bei Fulgenstadt von einem Auto tödlich angefahren.

2010: Nun schon im sechsten Jahr brütet das siebenjährige südbadische Männchen aus Urloffen mit dem ihm angetrauten achtjährigen Weibchen aus Mengen auf dem Fimpel-Schmidschen Anwesen am Oggelshausener Ortsrand. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Seit Anfang Mai wird gefüttert. Seitdem strecken sich vier hungrige schwarze Kükenschnäbel den nahrungsspendenden roten Schnäbeln der Elternstörche bei deren Ankunft im Nest entgegen.

August: Nach der Beringung am 4. Juni der furchtlosen Vier verliess das Quartett wohlerzogen um den 10. Juli das Fimpel-Schmid'sche Nest.

2009: Wie vergangenen Winter verbrachte das Oggelshausener Pfahlnestpaar auch diesen Winter teilweise wieder in Böhringen am Bodensee. Ihr Oggelshausener Heimatnest verließen die beiden Störche Anfang Dezember und kehrten dorthin Anfang Februar zurück.
Ab Ende März wurde gebrütet und Anfang Mai schlüpfte das erste Küken. Mit vier geschlüpften Nestlingen war das Nest bis Mitte Mai voll besetzt – dann kamen die Eisheiligen mit teils monsunhaften Niederschlägen und bereiteten drei Storchenküken im Alter von maximal zehn Tagen ein jähes Ende.
Der übrige Nestling wurde bei der am 30. Mai durchgeführten Beringung gewogen und als eindeutig untergewichtig befunden.

Juli: Ohne weitere besondere Vorkommnisse verließ der Jungstorch am 12. Juli seinen Horst.

2008: Das Paar auf dem Pfahlnest am Oggelhausener Ortsrand war im Winter nur Mal ein paar Tage weg um sich bei Böhringen am Bodensee kurz die Beine zu vertreten, kam dann aber bald wieder zurück und schritt in gleicher Besetzung wie die Jahre zuvor Ende März zur Brut, gebar nach 32 Tag kurzerhand vier Nachwuchsstörche, die inzwischen mit Unterstützung der Bad Schussenrieder Feuerwehr allesamt beringt werden konnten und die, wenn alles gut geht, Ende Juli ausfliegen werden um dann im August das Weite zu suchen.

Juli: Am 9. Juli war das Nest das erste Mal nach 10 Wochen wieder ohne Jungstörche. Die 4 führten an diesem Tag bereits die ersten Trainingsflüge für die baldige Reise in den Süden durch.

2007: Wie die Jahre zuvor bleibt auf dem Pfahlnest im Schmid'schen Anwesen in Oggelshausen nichts unbeobachtet. Michael und seine Schwestern mausern sich von Jahr zu Jahr zu absoluten StorchenexpertInnen. So meldeten sie am 30. April 2007  z. B. den Schlupf des ersten Storchenkükens. Das seit 2005 hier in derselben Besetzung brütende Storchenpaar scheint auch heuer wieder erfolgreich zu sein.

Juni: Anfang Mai konnte bis zu 3 Küken beobachtet werden, bald darauf waren es nur noch 2 und ab Mitte Mai war nur noch ein Jungstorchschnabel zu sehen.

Doch auch dieser letzte Nestling wurde von dem Ende Mai nasskalten und windigen Wetter dahingerafft, so dass dieses Jahr keine Jungstörche vom Schmid'schen Pfahlnest ausfliegen.



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