Die Störche Oberschwabens



Bad Schussenried

Schussenried

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Fotos: Deschle 2011

Bad Schussenried

Bad Schussenried

Fotograf: Georg Steinhauser, Aulendorf


2016: Seit 2012 ist das Nest in Bad Schussenried von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das  2010 in Ersingen (UL) geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2012 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet. Ende April waren drei Storchenküken und ein Ei im Nestgrund zu sehen.

Zwei waren Anfang Juni noch am Leben. Die beiden wurden am 3. Juni beringt.

2015: Seit 2012 ist das Nest in Bad Schussenried Jahr von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das 2010 in Ersingen (UL) geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2012 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Ende April schlüpften vier Jungstörche von denen drei die ersten Wochen überlebten. Das Trio wurde Anfang Juni beringt.

Um den 10. Juli verließen die drei Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Dasselbe Storchen-Team wie 2013 steht bzw. sitzt inzwischen auf dem Schussenrieder Storchenhorst: Seit Ende März wird gebrütet.

Ende April schlüpften die ersten Küken und am 2. Juni konnten vier propere Nestlinge beringt werden.

Erste Ausflüge der vier Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

2013: Anfang März kehrte ein unberingtes Storchenmännchen und das vor drei Jahren in Ersingen (Alb-Donau-Kreis) geschlüpfte Storchenweibchen zurück. Damit waren die Verhältnisse im Bad Schussenrieder Nest wieder so wie im vergangenen Jahr. Der Brutbeginn datiert auf Anfang April und fand damit, trotz dem anhaltend sehr kalten (meteorologischen) Frühlingsbeginn drei Wochen früher statt als 2012.

Juni: Um den 7. Mai erblickten zwei Küken das Licht der Welt, zwei Wochen später belebte nur noch ein Nestling den Storchenhorst. Am 13. Juni wurde der Jungstorch mit Hilfe der Bad Schussenrieder Feuerwehr beringt.

Mitte Juli verließ der Jungstorch das erste Mal sein Nest.

2012: In Bad Schussenried machten es die Störche dieses Jahr extra spannend. Das Nest war anfangs immer nur sporadisch besetzt bis dann Mitte März sich ein Storchenpaar herabließ und den neuen Horst dauerhaft besetzten. Das Männchen ist ohne Ring. Das Weibchen ist erst zweijährig und stammt aus Ersingen (UL). Als eines der letzten Storchenpaare begannen die beiden dann endlich am 20. April mit der Brut.

Juni: Der Schlupf erfolgte am 22. Mai. Inzwischen ist ein Küken im Nest zu erkennen.

August: Der Einzelstorch verließ um den 5. August als einer der letzten oberschwäbischen Langschnäbler "Hotel Mama".

2011: Die Störche sind in diesem Jahr in das nahe gelegene Museumsdorf in Kürnbach umgezogen. Die Störchin brütete in Bad Schussenried auf dem Klosterdach seit 2007 jedes Jahr. Wegen Baumaßnahmen am Klostergebäude mußte der Stammsitz der Störchin vorübergehend beseitigt werden und es wurde ein Ersatznest auf einem Nachbargebäude angeboten. Anscheinend gefiel es der Störchin aber jetzt viel besser, sich in das seit Jahren leer stehende Nest im Zentrum des Museumsdorfes in Kürnbach einzunisten.

Das neue Nest wurde zwar immer mal wieder von Störchen aufgesucht. Zur guten Stube mit Dauerbesetzung wurde es allerdings nicht auserkoren.

2010: In Bad Schussenried erschien dieses Jahr der erste Storch am 22. Februar und der zweite am 6. März im Nest auf dem Klosterdach. Seit Ende März brütet das oberschwäbische Storchenteam in derselben Besetzung wie in den vergangenen Jahren. Er, fünfjährig, aus Riedhausen kommend, Sie, siebenjährig und aus Salem kommend.

Juni: Das oberschwäbische Storchenteam begann mit der Brut Anfang April. Dann hieß es 32 Tage lang brüten, brüten, brüten und das Nest behüten. Das Ergebnis dieser Mühe: Seit den ersten Maitagen müssen drei Storchenkükenschnäbel gestopft werden.

August: Von diesen drei Nachwuchsstörchen war am Beringungstermin am 10. Juni nur noch ein Nestling übrig. Der schwang sich das erste Mal am 21. Juli mit weit ausgebreiteten Flügeln über die Nestkante seiner Kinderstube.

2009: Seit Mitte März steht dasselbe Storchenpaar nun im dritten Jahr wieder im Nest auf dem alten Klostergebäude. Seit Anfang April sitzen die Störche abwechselnd auf dem Gelege.
Vom nahe gelegenen Bibliotheksaal konnten Mitte Mai mindestens drei Küken beobachtet werden, die zu diesem Zeitpunkt bereits eine Woche Storchenleben hinter sich hatten.

Juli: Von diesen drei Küken waren noch zwei am Ende der Aufzuchtzeit am Leben. Am 17. Juli startete das Duett zum ersten Mal durch um die nähere Nestumgebung zu erkunden.

2008: Seit Ende Februar ziert wieder ein Storchenpaar die Schussenrieder Klosteranlage. Zwar handelt es sich auch dieses Jahr um ein uroberschwäbisches Team, das Männchen wurde jedoch ausgewechselt. Es stammt aus Riedhausen und entschlüpfte auf dem dortigen Kirchturmdach 2005 seiner zu klein gewordenen Behausung, das fünfjährige Weibchen stammt vom Salemer Affenberg.

Die beiden brachten 3 Küken zum Ausschlüpfen, von denen 4 Wochen später nur 2 beringt werden konnten. Das Leben des dritten Küken hörte schon nach den ersten Tagen nach dem Schlupf auf.

Juli: Ob die beiden Jungstörche bei dem im nahen Klosterhof am 4. Juli stattfindenden Lichterfest ebenfalls das Tanzbein schwangen oder ob sie heilfroh waren, dass der Zauber endlich vorbei ist, weiß niemand zu sagen. Jedenfalls verließen die beiden gesund und munter das erste Mal ihr Nest um den 20. Juli.

2007: Es war höchste Zeit, dass die schöne Klosteranlage in Bad Schussenried endlich auch mal wieder Störche abbekommt. Seit den 1930er und den frühen 1940er Jahren hat die Schussen keine Brutstörche mehr gesehen. Das Paar brütet inzwischen. Das Männchen stammt aus Illmensee und ist 3 Jahre alt. Das Weibchen erblickte bereits vor 4 Jahren das Licht der Welt am Salemer Affenberg.

Juni: Um den 20. Mai schlüpften 3 Küken im Schussenrieder Nest, die bis Ende Mai sehr gut in Schuss waren. Jedoch setzte in der Nacht zum 28. Mai ein verheerendes Regenwetter mit kühlem und starkem Wind ein, das noch fast den ganzen 29. Mai über anhielt - mehr als 70% aller oberschwäbischen Storchennestlinge kamen in diesen zweieinhalb Tagen ums Leben, so auch der Schussenrieder Nachwuchs.




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