Die Störche Oberschwabens


Sigmaringendorf



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2017: Neubesiedlung Sigmaringendorf!
Nachdem in den letzten Jahren immer mal wieder Störche die auf dem Haus eines Architekten installierte Nistunterlage inspiziert hatten, jedoch regelmäßig vom Scheerer Brutpaar vertrieben worden waren, hat es dieses Frühjahr nun endlich doch geklappt. Ein Storchenmännchen aus Möggingen bei Radolfzell und eine Störchin aus Mimmenhausen, beide erst zwei Jahre jung, ließen sich nicht von den Scheerern vertreiben, bauten das Nest aus und brüteten.
Da sie ja noch jung und auch ziemlich spät dran waren, ließen sie es mit der Aufzucht eines einzigen Jungstorchs bewenden. Wenige Tage vor seiner Beringung Anfang Juli erschienen nochmals die Scheerer Störche und griffen den Jungstorch massiv an. Die Sigmaringerdorfer Störche nutzen nämlich einen Teil des Nahrungsreviers des Scheerer Paares. Gelingt es den Scheerer Störchen, dem Sigmaringendorfer Jungstorch Schaden zuzufügen, würden sich die Eltern im nächsten Jahr mit hoher Wahrscheinlichkeit einen anderen Brutplatz suchen. Diese waren bei dem Angriff allerdings sofort zur Stelle und verteidigten erfolgreich ihren Nachwuchs.
Bald wird der Sigmaringendorfer Jungstorch seine Nestgebundenheit verlieren, das Scheerer Brutpaar kann ihm dann nichts mehr anhaben.


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