Die Störche Oberschwabens



Datthausen


2017: Funkmast DB: Seit 2009 ist das Nest bei Datthausen von einem mit einem schwarzen Ring ohne Nummer markierten Männchen besetzt. Das 2002 in Großaffoltern bei Bern geschlüpfte schweizer Weibchen ist ebenfalls seit 2009 hier horsttreu. Ab Anfang April wurde gebrütet. In den ersten Maitagen begann der Schlupf der Küken und ein paar Tage später wurden drei Nestlinge registriert. Am 21. Juni strahlten die drei dem beginnenden Sommer entgegen. Aus logistischen Gründen konnte das Trio wie in den vergangenen Jahren wieder nicht beringt werden.

Totbaum: Verheissungsvoller Saisonauftakt auf der abgestorbenen Pappel bei Datthausen nahe der dortigen Fischzuchtanlage mit derselben Besetzung wie 2016 mit dem aus Emerkingen stammenden Männchen und dem in Daugendorf geschlüpften Weibchen.  Die Brut begann um den 22. März, der Schlupf erfolgte um den 23. April. Bei der nächsten Kontrolle war die altersschwache Pappel zusammengebrochen und das Nest war zu Boden gestürzt – von überlebenden Nestlingen keine Spur. Der Zusammenbruch war vermutlich die Folge des starken Schneefalls Ende April. Der schwere, nasse Schnee richtete auch in anderen Orten ziemlichen Schaden an. So war in diesen Tagen z.B. das große Bierzelt im nahen Zell unter der Last komplett zusammengebrochen.

Datthausen

2016: DB-Nest: Wie 2015, aber seit Anfang April wird gebrütet. In den ersten Maitagen begannen die Küken zu schlüpfen, am 10. Mai waren 3 Nestlinge zu sehen.
Am 17. Juni thronte das Trio in Feiertagslaune im Nest, konnte aus logistischen Gründen wie in den vergangenen Jahren allerdings wieder nicht beringt werden.

Datthausen
06.04.2016

Pappel: Nicht weit von dem jetzt schon mehrere Jahre besetzten Funkmast der DB bei Datthausen richtete sich dieses Jahr ein weiteres Storchenpaar häuslich ein auf einer abgestorbenen Pappel nahe der dortigen Fischzuchtanlage. Das Männchen ist 2012 in Emerkingen geschlüpft, das Weibchen erblickte 2013 das Licht der Welt in Daugendorf. Die Brut begann um den 10. April, der Schlupf erfolgte um den 10. Mai.
Ende Mai waren drei fidele Küken im Horst zu sehen. Von diesem Trio überlebten zwei den gesamten Juni. Anfang Juli wurde einer der beiden Jungstörche tot auf einer nahen Wiese gefunden, der Geschwisterstorch stand mit gebrochenem Flügel auf dem Horst. Von dort konnte er allerdings nicht geborgen werden weil das Gelände rund um die Pappel nicht befahrbar war (deshalb wurden die beiden auch nicht beringt). Ende Juli hatte der lädierte Storch dann das Nest verlassen, war ohne zusätzliche Blessuren auf einer Wiese gelandet und konnte dort trotz baldiger Nachsuche nirgends mehr aufgefunden werden.

2015: DB-Nest: Seit 2009 ist das Nest bei Datthausen von einem mit einem schwarzen Ring ohne Nummer markierten Männchen besetzt. Das 2002 in Großaffoltern bei Bern geschlüpfte schweizer Weibchen ist ebenfalls seit 2009 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Anfang Mai schlüpften fünf Jungstörche im Nest an der Eisenbahnlinie Ehingen – Riedlingen. Vier Jungstörche hockten auch noch sechs Wochen danach im Nest und man kann davon ausgehen, dass das Quartett den Zug im August kriegt.

Um den 10. Juli verließen die vier Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Im Storchenhorst über den Schienen der Strecke Ehingen – Riedlingen läuft alles fahrplanmäßig. Das alteingesessene Storchenpaar begann auf dem DB-Mast Ende März mit der Brut.

Der Kükenschlupf erfolgte Ende April und Mitte Mai waren vier Nestlinge auf dem Antennenmast der Deutschen Bahn zu sehen. Wegen der hohen Strahlungsgefahr für Feuerwehrmann und Beringer am oberen Ende des Masts konnten die Nestlinge auch dieses Jahr nicht beringt werden.

Am Ende der Nestlingszeit waren noch drei Jungstörche im Nest. Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten Anfang Juli.

2013: Mit einem hoffentlich wieder guten Draht zu einem erfolgreichen Brutjahr ließ sich das alteingesessene Storchenpaar um den 10. April auf dem Funkmast der Deutschen Bahn bei Datthausen nieder. Anders als in den vergangen Jahren waren die beiden Störche im Hochwinter nicht am Brutplatz. Dort trafen sie "erst" gegen Ende Februar ein.

Um den 10. April wurde mit der Brut begonnen, am 13. Mai saßen drei Storchenküken im Horst. Wie die letzten beiden Jahre konnte der Nachwuchs dort wegen der strahlenden Senderanlage, auf der das Nest sitzt, wieder nicht beringt werden.

Anfang Juni waren nur noch zwei Nestlinge im Horst zu sehen. Die beiden hielten durch bis Mitte Juli wo sie zum Jungfernflug ansetzten.

2012: Auch diese Jahr nahm das nun schon im dritten Jahr auf dem Funkmast der Deutschen Bahn brütende Storchenpaar hoch über dem Donautal Platz. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Ende April schlüpften drei Küken, die auch noch sechs Wochen später die Stellung auf dem Stahlmast hielten.

August: Die drei Jungstörche verließen wohlgefüttert und gestählt um den 10. Juli das erste Mal ihr Luftschloss.

2011: Das letztjährige Datthausener Brutpaar hält auch dieses Jahr am Nest auf dem Funkmast an der Bahnstrecke Ehingen – Riedlingen fest. Seit Ende März wird dort oben wieder gebrütet.

Juni: Auf dem Sendermast lief die Jungenaufzucht nicht ganz so erfolgreich wie in den vergangenen Jahren. Von den drei geschlüpften Küken sind nach fast fünf Wochen noch zwei am Leben. Aber mit einem guten Draht nach oben und ihrer sichtlich guten Konstitution werden die beiden es aller Voraussicht nach bis zum Ausfliegen schaffen.

Anfang Juli räumte das Paar zum ersten Mal für kurze Zeit das Mastnest.

2010: Um den störungsfreien Mobiltelefonbetrieb der Deutschen Bahn zu sichern, wurde das letztjährige Nest auf dem an der Bahnstrecke stehenden Funkmast im Februar entfernt.
Das noch vor zwei Jahren in Zwiefaltendorf brütende Storchenpaar scheint an dem neuen Neststandort unterhalb Datthausens, gleich bei Schmidhausen, jedoch sehr großen Gefallen gefunden zu haben. Nicht lange nach dem Abzug des Nestabbauteams der Deutschen Bahn wurden schon wieder die ersten Zweige auf den Mast getragen und ein paar Tage später sah man die beiden Störche in einem komplett neu gebauten Nest stehen. Seit Ende März wird gebrütet.
Das Zwiefaltendorfer Nest steht nun schon im zweiten Jahr leer.
Die Störchin ist eine Emigrantin aus der Schweiz, das Männchen hat zwar einen schwarzen Ring am Bein, eine Nummer ist darauf allerdings nicht vermerkt, so dass seine Abstammung weiterhin unbekannt bleibt.

Juni: Anfang April wurde mit der Brut begonnen. Die ersten Küken schlüpften Anfang Mai und ein paar Tage später thronten vier Storchenküken auf der langen Stange überm Donautal.

August: Das Quartett war auch noch beim Beringungstermin, der fünf Wochen nach dem Schlupf stattfand, noch komplett versammelt. Um den 12. Juli schwang sich der Nachwuchs das erste Mal über die Nestkante des Nestneubaus.

2009: Aus unerfindlichen Gründen zog das langjährige Zwiefaltendorfer Brutpaar in diesem Frühjahr vom dortigen Kirchturmdach auf einen 20m hohen Antennenmast beim nahe gelegenen Datthausen um. Innerhalb von zwei Wochen war dort von den Störchen auf der Mastspitze aus dem Nichts ein wohlgeformtes Nest errichtet worden, in dem seit Anfang April gebrütet wurde.
Mitte Mai konnten von einer nahe gelegenen Hügelkuppe aus mindestens vier Küken beobachtet werden, die zu diesem Zeitpunkt schon 10 Tage alt waren.

Juli: Am 8. Juni wurden bei der Beringung nur noch drei Nestlinge angetroffen. Die hielten dann aber durch bis zu ihrem ersten Ausflug Mitte Juli.




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