Die Störche Oberschwabens



Daugendorf


Daugendorf

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2016: Seit 2013 ist das Nest in Daugendorf von einem 2011 bei Markdorf geschlüpften Männchen besetzt. Das 2010 in Bad Saulgau geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2013 hier horsttreu. Kurz nach Beginn der zweiten Märzhälfte begann die Brut. Um den 20. April schlüpften die ersten Küken. Am 25. Mai wurden zwei Jungstörche beringt.

2015: Seit 2013 ist das Nest in Daugendorf von einem 2011 bei Markdorf geschlüpften Männchen besetzt. Das 2010 in Bad Saulgau geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2013 hier horsttreu. Mitte des letzten Märzdrittels begann die Brut.

Juni: Ende April schlüpften mindestens drei Jungstörche. Das Trio wurde Anfang Juni beringt.

Um den 1. Juli verließen die drei Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Der allerneuste Stand der Erkenntnis zum Daugendorfer Storchenleben ist: Dasselbe Weibchen und Männchen wie vergangenes Jahr. Brut: Seit Mitte März. Schlupf: Mitte April. Am 22. Mai bereits konnten zwei Jungstörche beringt werden.

Erste Ausflüge der zwei Jungstörche erfolgten Ende Juni.

2013: Nachdem das letztjährige Daugendorfer Storchenmännchen ums Leben gekommen war, änderten sich die Verhältnisse im Nest auf der Zehntscheuer komplett. Das letztjährige Daugendorfer Brutweibchen nistete sich im benachbarten Zeller Horst ein, und das Daugendorfer Nest wurde um den 10. März neu besetzt von einem 2011 in Markdorf-Kluftern nahe des Bodensees geschlüpften Storch und von einem in Hasenweiler in 2010 nicht weit vom Pfrunger Ried geschlüpften Storch. Die neue Crew sitzt seit Anfang April neuen Nachwuchs aus.

Juni: Am 8. Mai wurden die ersten Fütterungen beobachtet und ein paar Tage später war zweifacher frischer Daugendorfer Storchennachwuchs zu erkennen. Die beiden wurden dieses Jahr am 13. Juni ausnahmsweise mit Hilfe der Bad Buchauer Feuerwehr beringt.

Die Mitte des Juli war noch nicht ganz erreicht, da sah man das Geschwisterpaar schon bei ihren ersten Rundflügen über Daugendorf.

2012: Dasselbe Brutpaar wie die letzten Jahre schaut auch dieses Jahr wieder von der Zehntscheuer auf die im zeitigen Frühjahr durchs Donautal ziehenden Wanderschäfer, die mit ihren Herden auf dem Weg zu den Sommerschafweiden der Schwäbischen Alb sind. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Ende März schlüpften drei Küken aus ihren Eischalen. Fünf Wochen später wurde das Trio mit Hilfe der Feuerwehr aus Riedlingen beringt.

August: Ende Juni war der erste Schreck groß, als Riedlinger Polizeibeamte das Daugendorfer Storchenmännchen tot an der Bundesstraße bei Ertingen auffanden. Immerhin hinterließ der Storchenvater drei Jungstörche, die noch nicht ganz flügge waren. Es stellte sich aber bald heraus, dass die Störchin die kurz vor dem ersten Ausflug stehende Nachkommenschaft im Daugendorfer Nest alleine versorgen konnte. Die drei verließen dann auch gesund und munter das erste Mal  in den ersten Julitagen als Halbwaisen ihr Zuhause.

2011: Um den 08. März kam das letztjährige Daugendorfer Storchenpaar aus den Winterferien zurück und begann sofort und ernsthaft mit den Ausbesserungsarbeiten am Sommerquartier auf der Zehntscheuer. Darauf folgten die hoffentlich fruchtbaren Verichtungen die am Beginn jeder Fortpflanzungsperiode stehen und seit den ersten Apriltagen wird gewissenhaft das Brutgeschäft betrieben.

Juni: Der Mai war gekommen und kurz darauf schlüpften im Nest auf der Zehntscheuer mindestens zwei Storchenküken, die einmal mehr unter Mithilfe der Mannen Markus und Thomas Steinhardt sowie Stefan Lorencic von der Riedlinger Feuerwehr Anfang Juni beringt wurden.

Anfang Juli verließ das Jungstorchpaar zu 100 Prozent das Dachnest der Zehntscheuer zum ersten Mal für kurze Rundflüge.

2010: Etwas unentschlossen wirkte im Hinblick auf die Nestwahl das letztjährige Daugendorfer Brutpaar nach der Rückkehr ins heimische Donautal in der letzten Märzwoche. In die engere Wahl der neuen Heimstatt fielen anfangs die Nester in Zwiefaltendorf, Zell und Daugendorf, die nacheinander und mehrfach von den Störchen ausprobiert wurden. Schließlich entschied man sich für das Daugendorfer Nest, das erst im Februar auf Initiative von Herrn Dr. Kieferle (NABU Riedlingen) runderneuert bzw. ganz neu auf der Zehntscheuer montiert wurde. Das Paar brütet im neuen Nest seit Anfang April.

Juni: Nach 61 Jahren verbringen wieder Storchenküken ihre ersten Lebenstage in einem Daugendorfer Nest. Seit den ersten Maitagen sitzt der dreiköpfige stramme Nachwuchs auf dem Dach der Zehntscheuer und scheint sich pudelwohl zu fühlen.

August: Die drei konnten am 10. Juni planmäßig beringt werden und waren auch noch eine Woche später zu Dritt im Nest. Ab Anfang Juli war allerdings nur noch ein Jungstorch zu sehen, seine Geschwister waren spurlos verschwunden. Flügelschlagend bereitete sich der junge Einzelstorch gegen Ende Juli noch im Nest stehend auf den ersten Rundflug vor.

2009: "Alljährlich von 1934 bis 1949 je ein besetzter Horst in Daugendorf", so steht´s zu lesen in den Aufzeichnungen zur historischen Verbreitung des Weißstorchs in Württemberg. Die Aufzeichnungen können ergänzt werden um das Jahr 2009: Nach 60 Jahren wieder ein besetzter Horst in Daugendorf. Und das kam so: Ausgangs Winter wurde von Herrn Wolfgang Schröppel und Helfern in Zell das bisherige Nest auf dem Pfarrhausdach versetzt und erneuert. Es dauerte nicht lange und schon wurde die neue Behausung von einem Storchenmann aus dem oberschwäbischen Grasbeuren und einer Störchin aus dem nordbadischen Rußheim bezogen. Die beiden ließen es sich dort erst mal recht gut gehen und es wurde fleißig Hochzeit gefeiert. Das junge Glück passte aber manchen Artgenossen überhaupt nicht. Sie griffen das Nest in Zell mitsamt dem Paar mehrmals an, die Neider konnten jedoch jeweils unerkannt entkommen. Die Folge war, dass das Zeller Paar Reißaus nahm und sich im benachbarten Daugendorfer Nest niederließ. Dort brüteten sie seit dem 10 April.
Juni: Das Brutgeschäft verlief insgesamt ohne größere Zwischenfälle. Dann schlugen aber die Vorboten der Eisheiligen kurz vor dem Schlupf der Küken am 9. Mai mit ganzer Wucht zu: Über Daugendorf zogen kurzfristig heftige Regenschauer begleitet von gewaltigen Sturmböen hinweg. Das Nest auf der Zehntscheuer wurde regelrecht zerfetzt. Als das Unwetter abgezogen war, lagen zerbrochene Storcheneier am Boden unterhalb des Nestes und die Altstörche hatten das Weite gesucht.



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