Die Störche Oberschwabens



Rottenacker Kaminnest

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2018: Das letztjährige Storchenweibchen wurde in dieser Brutsaison ersetzt durch eine aus Ertingen (BC) stammende Störchin, die dort vor zwei Jahren geschlüpft war. Das Männchen ist dasselbe wie in den vergangenen Jahren. Gegen Ende der Nestlingszeit standen zwei Jungstörche im Nest.

2017: In Rottenacker brütet seit Anfang April dasselbe Storchenpaar wie 2016. Der Schlupf erfolgte Anfang Mai und es konnten bald vier Küken im Nest auf dem Schornstein registiert werden. Das Quartett wurde am 9. Juni mit Hilfe der Munderkinger Feuerwehr beringt.

2016: In Rottenacker brütet seit Anfang April dasselbe Storchenpaar wie 2015. Allerdings muss die Geschlechterzugehörigkeit korrigiert werden: Fakt ist, dass die Storchenfrau aus Hesselhurst kommt und der Storchenmann von Mengen stammt. Um den 10. Mai schlüpften die ersten Küken.
In der Folge waren nie mehr als zwei Nestlinge zu sehen. Die beiden wurden am 15. Juni beringt.

2015: In Rottenacker hat sich 2015 ein komplett neues Storchenpaar eingestellt: Der Storchenmann kommt gebürtig aus Hesselhurst (OG) und befindet sich jetzt in seinem dritten Lebensjahr, die Storchendame schlüpfte 2011 in Mengen. Der Hesselhurster brütete 2014 in Betzenweiler, die Mengenerin brütete 2014 in Zwiefalten, beide brüten nun seit Ende des ersten Aprildrittels auf dem alten Kamin an der Donau.

Juni: Mitte Mai saßen vier Küken im Nest. Mitte Juni konnten allerdings nur noch zwei Nestlinge beringt werden, deren beiden Geschwister hatten bereits in den ersten Lebenswochen das Zeitliche gesegnet.

Um den 15. Juli verließen die beiden Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Im Rottenackerer Horst kann dasselbe Storchenpaar beobachtet werden, das hier auch in den vergangenen Jahren brütete: Das Männle, gebürtiger Franzose aus Lothringen und inzwischen zwölfjährig, das Weible, gebürtige Mundingerin (Lkr. FR) und inzwischen sechsjährig.

Die beiden begannen Ende März mit der Brut und saßen die üblichen 32 Tage auf dem Gelege ab. Ohne erkenntlichen Grund konnten anschließend keine Küken beobachtet werden, Rottenacker blieb dieses Jahr ohne frischen Storchennachwuchs.

2013: Die Rottenackerer Störche waren im Gegensatz zu den vergangenen Wintern in den meteorologischen Wintertagen die meiste Zeit nicht am Brutplatz. Ab Ende Februar konnten das letztjährige Brutpaar wieder regelmäßig im Nest auf dem stillgelegten Fabrikschlot über der Donau beobachtet werden. Um den 10. April wurde das Brutgeschäft gestartet.

Juni: Gegen Mitte Mai waren drei Küken geschlüpft denen jedoch die mehrtägige Unwetterlage Ende Mai / Anfang Juni ein schnelles Ende ihres jungen Storchenlebens setzte.

2012: Seit der letzten Brut ist viel Wasser die Donau hinuntergeflossen. Seit Ende März wird jetzt aber in derselben Besetzung wie im letzten Jahr in Rottenacker am selben Ort hoch über der Donau wieder für neuen Nachwuchs gesorgt.

Juni: Anfang Mai schlüpften drei Küken aus ihren Eischalen, von denen fünf Wochen später allerdings nur zwei beringt werden konnten. Ein Küken überlebte seine ersten beiden Nestlingswochen nicht.

August: Die beiden Jungstörche verließen um den 10. Juli ihr Nest, um erste Erkundungsrundflüge durchzuführen.

2011: Die aus Frankreich stammende Madame Störchin brütet auch dieses Jahr wieder mit einem unberingten Partner auf dem Kamin der ehemaligen Baumwollspinnerei hoch über der Donau. Seit dem 1. April sitzen die Beiden auf ihrem Gelege.

Juni: Anfang Mai hatten sich drei Küken aus ihren Schalen gepellt, eines erlebte jedoch die Wonnemonatsmitte nicht mehr, so dass Anfang Juni nur noch zwei Nestlinge beringt werden konnten.

Die beiden ruderten das erste Mal Anfang Juli mit kräftigem Flügelschlag über der Donau.

2010: Das in Rottenacker überwinternde und auf dem Kamin an der Donau beheimatete Storchenpaar bekam von Herrn Frölich (Bernstadt) Ende Februar das Nest neu gebettet. Anfang April machten sich die beiden an die Brut.

Juni: Am 10. Mai entschlüpften zwei Küken ihrer schützenden Eischalen. Beide Nestlinge thronten auch Ende Mai noch putzmunter über der rauschenden Donau.

August: Die Jungstörche erhielten am 12. Juni als unveränderliche Kennzeichen numerierte Kunststoffringe ans rechte Bein geklickt. Ende Juli waren die Beiden noch im Nest bei ihren "Trockenübungen" zur Vorbereitung auf die ersten Freiflüge zu beobachten.

2009: Madame findet das Nest an der Donau in Rottenacker anscheinend überaus vorzüglich. Jedenfalls siedelt die französische Störchin dieses Jahr nun schon zum dritten Mal  mit einem unberingten Partner dort. Die beiden schritten Anfang April zur Brut und beendeten dieselbe Anfang Mai mit dem Schlupf des ersten Küken. Wieviele Nestlinge letztlich geschlüpft waren konnte wegen der schlechten Einsehbarkeit des hohen Kaminnestes nicht festgestellt werden. Jedenfalls war zu Beginn der Eisheiligen jegliches Kükenleben im Nest schon wieder erloschen. Sehr wahrscheinlich fiel der Nachwuchs den zu diesem Zeitpunkt örtlich vorkommenden starken Hagelschauern zum Opfer.

2008: Es ist wieder die Französin, die schon in den Vorjahren in Rottenacker zugange war, die mit einem unberingten Partner seit Anfang April auf dem Kaminnest an der Donau brütet. Inzwischen ist auch bekannt woher das französische Weibchen kommt: Aus Saint-Nicolas-de-Port, Departement Meurthe-et-Moselle (100 km westlich von Straßburg in Lothringen).

Juni: Seit 8. Mai thront ein Jungstorch auf  dem Kaminschlot der ehemaligen Spinnerei an der Donau. Am 5.6. bekam der Zögling seinen Personalausweis in Form eines nummerierten Ringes am rechten Bein verpasst.

Juli: Der Einzeljungstorch wurde Anfang Juni beringt. Herr Linsenbolz von der Ehinger Feuerwehr musste das Feuerwehrauto dabei schon sehr genau unter dem Schlot parkieren, damit die Leiter auch bis ganz hinauf zum hoch über der Donau liegenden Nest reichte.
Mitte Juli war dann Stapellauf. Ruderfliegend verließ der Jungstorch das erste Mal sein Nest und ist seitdem unterwegs auf den Rottenackerer Äcker und Wiesen.

2007: Das 2006 auf einem hohen an der Donau stehenden Kaminschlot montierte Nest ist 2007 sofort brütend besetzt worden. Vermutlich handelt es sich bei dem Brutweibchen um dieselbe Störchin, die die Jahre zuvor auf dem nahen  Nest am Tobelbach zu Gange war – der Aluminiumring am rechten Bein konnte allerdings noch nicht abgelesen werden. Der andere Storch ist unberingt.

Juni: Ende April wurde bereits gefüttert, etwas später konnten 3 Nestlinge beobachtet werden. Die Trauer in Rottenacker war jedoch groß, nachdem Ende Mai alles Jungstorchleben auf dem Kaminnest ausgelöscht war: In der Nacht zum 28. Mai setzte verheerendes Regenwetter mit kühlem und starkem Wind ein und hielt fast den ganzen 29. Mai über an. Mehr als 70% aller oberschwäbischen Storchennestlinge kamen dabei um.




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