Die Störche Oberschwabens



Achstetten

 


2016: Seit 2004 ist das Nest in Achstetten von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das 1999 in Großrohrheim (Kreis Groß-Gerau) geschlüpfte Weibchen ist seit 2007 hier horsttreu. Mit der Brut wurde Anfang April begonnen, Anfang Mai waren die ersten Fütterungen zu beobachten. Aufgrund der katastrophalen Wetterlage (Starkregen mit vielerorts Hochwasser und Überschwemmungen) war die Laupheimer Feuerwehr Anfang Juni mehrere Tage in höchstem Maße gefordert so dass der "Extraeinsatz" zur Storchberingung nicht zustande kam.

2015: Seit 2004 ist das Nest in Achstetten von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das 1999 in Großrohrheim (Kreis Groß-Gerau) geschlüpfte Weibchen ist seit 2007 hier horsttreu. Mit der Brut wurde Anfang des zweiten Aprildrittels begonnen.

Juni: Kein Bruterfolg in Achstetten. Nach der regulären Brutzeit standen beide Störche untätig auf dem Nest herum, es wurde weder gefüttert noch gehudert. Die Ursache für den Brutverlust blieb ungeklärt.

2014: Alles beim Alten in Achstetten: Ein unberingter und ein beringter Storch sind weiterhin die Hausherrn auf dem Kaminschlot in Achstetten. Seit Anfang April wird gebrütet.

Ende Juni: Anfang Mai erfolgte der Schlupf und es konnte schon bald ein Küken beobachtet werden. Bei diesem Einzelkind blieb es dann auch. Am 10. Juni erfolgte die Beringung des Nestlings.

Erste Ausflüge des Jungstorchs erfolgten um den 10. Juli.

2013: Das Achstetter Brutpaar verbrachte auch diesen langen Winter wieder am Brutplatz. Um den 10. April begannen die beiden Störche mit der Brut.

Juni: Aus unerfindlichen Gründen brachen die Störche nach fast 30 Tagen die Brut ab, Storchenküken gibt es in Achstetten frühestens erst wieder in 2014.

2012: Die meisten oberschwäbischen Storchenpaare saßen schon auf ihren Gelegen. Da entschloß man sich auch im Achstetter Horst Anfang April ebenfalls mit der Brut zu beginnen. Wie schon die vergangenen Jahre ist auf dem Kaminnest wieder ein unberingtes Männchen mit dem beringten Weibchen aus Großrohrheim zu Gange.

Juni: Die beiden begannen Anfang April mit der Brut. Anfang Mai schlüpften drei Küken aus ihren Eischalen. Nach fünf Wochen konnte das Trio mit Hilfe der Laupheimer Feuerwehr beringt werden.

August: "Ach wie schön war Achstetten", werden die seit Mitte Juli über dem Ort an der Rot ihre Kreise ziehenden Jungstörche sich sagen, wenn sie bald für immer ins eigenständige Storchenleben in die weite Welt einfliegen.

2011: Wieder ist es dieses Jahr das jetzt zwölfjährige Weibchen aus dem hessischen Großrohrheim bei Groß Gerau, das in Achstetten auf dem großen Rohr sitzt und sich anschickt dort Junge auszubrüten. Ebenfalls wie die Jahre zuvor ist das Männchen unberingt und bleibt deshalb im Weiteren unbekannt.

Juni: Nach dem vergangen erfolglosen Jahr scheint die Brut für das Achstetter Paar jetzt erfolgreich zu verlaufen. Jedenfalls konnten am 6. Juni zwei schwergewichtige Nestlinge und ein leichtgewichtiger Nestling beringt werden.

Das Trio verließ um den 10. Juli das erste Mal die Kinderstube auf dem Kamin.

2010: In Achstetten steht bzw. sitzt wieder das jetzt elfjährige nordbadische aus Großrohrheim stammende Weibchen mit einem unberingten Storch auf dem Kaminnest. In der ersten Aprilwoche wurde mit der Brut begonnen.

Juni: Vielleicht waren die ersten Storchenküken in dem nicht einsehbaren Kaminnest gerade erst geschlüpft, als am 11. Mai in den Abendstunden ein Unwetter über Achstetten mit Sturmböen und ungeheuren Wassermassen hereinbrach, die alles etwaige Jungstorchenleben ausgelöscht haben. Jedenfalls deutete das Verhalten der Altstörche in den Folgetagen an, daß die Brut zu Ende war. Als das Nest dann gegen Ende Mai tagsüber öfters leer stand, war klar, daß es dieses Jahr keinen Storchennachwuchs in Achstetten geben würde.

2009: Beim Achstetter Brutpaar handelt es sich was das Weibchen betrifft um die gleiche Störchin, die seit 2007 das Nest auf dem Kamin besetzt. Das Männchen ist unberingt. Ob es derselbe Storch wie aus den vorangegangenen Jahren ist, ist nicht sicher, aber wahrscheinlich. Das Weibchen verbrachte auch dieses Jahr wieder mit einem unberingten Storch zusammen den ganzen Winter in Achstetten.
Juni/Juli: Nachdem die beiden Mitte April mit der Brut begonnen hatten, konnten die ersten Fütterungsbeobachtungen, die auf Anwesenheit von Küken im Nest schließen ließen, am 22. Mai beobachtet werden. Es stellte sich etwas später heraus, dass mindestens zwei Küken geschlüpft waren, großgezogen wurde von den Altstörchen allerdings nur ein Nestling. Als einer der allerletzten Jungstörche im gesamten oberschwäbischen Brutgebiet verließ der Nachzügler erst gegen Ende Juli sein Nest.

2008: Das vorletztes Jahr noch in Untersulmetingen brütende Weibchen hat sich im Achstetter Nest etabliert. Vielleicht gefällt es ihr auf dem großen Rohr an der Durchgangsstraße deshalb besser, weil die Störchin ursprünglich aus dem badischen Großrohrheim kommt. Mit ihrem unberingten Partner wurde um den 10. April zur Brut geschritten.

Juni: Am 8. Mai schlüpften 2 Storchenküken aus ihren Eischalen. Die beiden konnten 4 Wochen  später unter großer Anteilnahme und Wissbegier von Schülern aus der gegenüberliegenden Grund- und Hauptschule beringt werden.

Juli: Die beiden Jungstörche verließen ohne weitere Zwischenfälle während der fast 10-wöchigen Aufzuchtzeit das erste Mal Mitte Juli ihr Nest.

2007: Wer zuerst eingezogen ist und wer zuerst ausgezogen ist lässt sich nicht mehr feststellen – auf jeden Fall hat es im Achstetter Nest wie fast jedes Jahr wieder einmal einen Um- und Zuzug gegeben. Das seit 6 Jahren im Untersulmetinger Nest brütende Weibchen sitzt jetzt plötzlich in Achstetten und das 2006 in Achstetten brütende Weibchen ließ sich in Ehingen nieder. Das Achstetter Männchen ist unberingt.

Juni: Mitte Mai wurden die Altvögel das erste Mal bei der Fütterung beobachtet. Von den anfangs mindestens 3 Küken konnten Mitte Juni noch zwei beringt werden. Ein Küken wurde Ende Mai tot unterm Nest gefunden.

Mitte Juli verließ der Nachwuchs das Nest um Achstetter Höhenluft zu schnuppern. Mitte August verlor allerdings einer der beiden sein Leben auf einem Strommast in der Nähe Achstettens.

2006: Zum Auftakt der Brutsaison eroberte gegen Ende März eine "neue" Storchendame den Horst in Achstetten, der von einem unberingten Männchen zunächst noch vehement verteidigt wurde. Bei diesen Eroberungsversuchen war unter anderem auch die letztjährige  Brutstörchin aus Rottenacker zugegen, die es dann aber doch vorzog dieses Jahr lieber wieder in ihrem alten Nest zu brüten. Das letztjährige Storchenweibchen aus Achstetten residiert dieses Jahr in Gögglingen.

Juni: Das neue Paar hatte sich bald  auf  dem Kamin lauschig eingerichtet und schritt Mitte April zur Brut. Die ersten Fütterungen wurden fristgerecht Mitte Mai beobachtet und es vergingen noch fast acht Tage bis der erste Kükenschnabel ab und zu hinter dem Nestrand hervorragte. Auch bei den folgenden Kontrollen war nie mehr als ein Junges zu sehen. Ende Mai, nach mehreren nassen und sehr kühlen Tagen wurde ein Altstorch stehend im Nest angetroffen. Als später der zweite Storch von einer nahen Wiese aufs Nest zurückkehrte und dort keine Anstalten machte sein Junges zu füttern war klar, dass der Nachwuchs in dem nur schlecht einsehbaren Nest nicht mehr am Leben war.

2005: Neues Team – neuer Versuch – neues Glück? Bereits um den 11. März stellte sich in Achstetten ein Storchenpaar ein, das sich aber bald darauf halbierte.
Eine Hälfte (ein Männchen) hielt geduldig das Nest alleine besetzt bis am 1. April plötzlich eine gefiederte Französin vom Himmel fiel und sich zu ihm gesellte - die Störchin wurde einen Tag vorher noch im Ummendorfer Nest beobachtet.
Die ursprüngliche Herkunft der Storchendame wird mit Hilfe der Nummer auf ihrem Ring gut zu ermitteln sein, während der unberingte Storchenmann herkunftsmäßig unbekannt bleibt.

Juni: Das Achstetter Paar hat sich Mitte April zur Brut niedergelassen, der Schlupf erfolgte planmäßig Mitte Mai und alle Welt (z.B. Frau Unseld von der Tanne, die Schüler der benachbarten Grund- und Hauptschule mitsamt Lehrerkollegium und auch die Storchennestkamineigentümerfamilie Hettich) beobachtete nie mehr als 2 propere Nestlinge, ein Beobachtungsergebnis das mit der routinemäßigen Überwachungsbeobachtung des Aufzuchtverlaufs übereinstimmte.
Umso größer war die Überraschung als bei der Beringungsaktion ein weiteres Storchenküken im Nest angetroffen wurde. Dieses dritte Küken war ca. 3 Wochen jünger als seine beiden größeren Geschwister. Da es nunmehr neben den größeren Nestlingen gut eine Woche überstanden hatte, wurde der Entschluß gefasst, das Spätgeborene im Achstetter Horst zu belassen, das Küken nicht auszuhorsten und es nicht in ein fremdes Nest mit gleichaltrigen Küken zu verfrachten.
Immer noch kleiner als die anderen beiden Nestlinge, aber umso mehr oho, sitzt der Nachzügler inzwischen ziemlich munter zwischen seinen beiden Geschwistern in deren Schatten der Hitzesonne der ersten Sommertage.

August: Inzwischen ist es August geworden und man weiß nicht wen man mehr loben soll: die Altstörche, die ihr Geheck – alte Jungstörche und jungen Jungstorch – komplett großgezogen bekommen haben oder den nachzügelnden Jungstorch, der es verstanden hat sich durchzubeißen und sich gegen seine älteren Geschwister zu behaupten??? Jedenfalls geht die diesjährige Brut- und Aufzuchtphase in Achstetten langsam aber sicher sehr erfolgreich zu Ende: Die "großen" Jungstörche verließen bereits um den 20. Juli das Nest, der "kleine" Jungstorch schwang sich am 11. August über den Nestrand hinaus in die Achstetter Lüfte.

2004: Sehr viel früher als im vergangenen Jahr stellte sich dieses Jahr bereits Mitte März der erste Storch auf dem Schornsteinnest ein. Seit Anfang April leistet dem Erstankömmling ein zweiter Storch Gesellschaft. Das in wilder Ehe lebende (ringlose) Paar scheint ernste Absichten zu haben, alle Anzeichen für einen baldigen Brutbeginn sind gegeben.

Am 20.4. schritten die Achstetter Störche zur Brut. Doch schon 3 Tage später kam es dort zu einem heftigen Storchenkampf, der in eindrucksvollen Fotos von Herrn Schelbert aus Achstetten belegt werden konnte (www.ghs-achstetten.bc.bw.schule.de). Möglicherweise handelte es sich bei dem Angreifer um den letztjährigen Achstetter Ringstorch.

Da die Altstörche während des Kampfes längere Zeit zur Nestverteidigung im Horst standen, ist davon auszugehen, dass die Eier unterdessen bei der in diesem Zeitraum vorherrschenden kalten Witterung völlig auskühlten. Jedenfalls gab das Paar nach gut 5 Wochen Bebrütungszeit das Restgelege auf, nachdem schon am 1.5. und am 11.5. jeweils ein Ei unter dem Nest gefunden worden war.

2003: Nach zwei storchenlosen Jahren in Achstetten liess sich Meister Adebar nun dieses Jahr mal wieder herab um dem hiesigen Storchennest einen Besuch abzustatten. Er sondierte die Lage im Ort, befand das Nest wohl auch für angemessen und schritt mit seiner Frau, die er gleich mitgebracht hatte, zur Brut.

Die beiden hatten es jedoch wahrlich nicht eilig sich fortzupflanzen: das Paar traf erst am 7. Mai in Achstetten ein, zu einem Zeitpunkt also, wo in der Region in vielen Nestern die Jungen schon geschlüpft waren. Um den 25. Mai begab man sich dann zur Brut, der 3-köpfige Nachwuchs stellte sich am 25. Juni ein, zu einem Zeitpunkt also, wo in der Region die ersten Jungstörche bereits kurz vor dem Ausfliegen standen.

Das Männchen schmückt sich mit einem Ring der ihn als einen derer vom Salemer Affenberg ausweist. Das Weibchen scheint, da ringlos, bescheidener oder soll vielleicht auch nur inkognito bleiben.

Von den 3 Jungen wurde eines am 13.7.2003 unter dem Nest gefunden. Es erlebte den nächsten Morgen nicht mehr. Bleibt zu hoffen, dass die verbliebenen 2 Nestlinge durchkommen.

Mit dem relativ späten Ausflug der beiden Jungstörche war Ende August 2003 die Aufzuchtphase in Achstetten abgeschlossen.


Startseite