Die Störche Oberschwabens



Alleshausen

Alleshausen



2017: Seit 2013 ist das Nest in Alleshausen von einem im französischen Bayonne geschlüpften Männchen besetzt. In diesem Jahr gesellte sich ein Weibchen zu Monsieur, das 2013 in Zwiefaltendorf geschlüpft war und noch 2016 in Munderkingen „Am Kalköfele“ brütete. Ende März wurde mit der Brut begonnen, Ende April schlüpften die ersten Küken. Am 3. Juni wurden mit Hilfe der Buchauer Feuerwehr drei Jungstörche beringt.

2016: Um den 22. März wurde mit der Brut gbegonnen, Ende April schlüpften die ersten Küken. Ende April schlüpften mindestens zwei Storchenküken. Die beiden wurden am 30. Mai beringt.

2015: Seit 2013 ist das Nest in Alleshausen von einem in Frankreich geschlüpften Männchen besetzt. Seit 2011 ist jeweils ein unberingtes Weibchen zugegen. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Anfang Mai schlüpften mindestens vier Jungstörche.  Das Quartett wurde Anfang Juni beringt.

Um den 10.Juli verließen die Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Wieder ist es der Franzose der mit einer anonymen Störchin seit Ende Februar auf dem Alleshausener Horst zu sehen ist. Die beiden begannen Ende März mit der Brut.

Ende April konnten die ersten Fütterungen beobachtet werden und am 2. Juni wurden drei Nestlinge beringt.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten Anfang Juli.

2013: Mitte März fanden heftige Storchenkämpfe ums Alleshausener Nest statt. Dabei eroberte ein im oberschwäbischen Brutbestand bislang unbekanntes Storchenmännchen aus dem eigentlich friedlich und freundschaftlich verbundenen Frankreich die Nesthoheit. Die Tage des Alleinherrschers waren gezählt, als sich kurz darauf ein unberingtes Weibchen in seiner Residenz einfand. Um den 10. April begann das Paar mit der Brut.

Juni: Wie viele andere oberschwäbische Storchennester ereilte auch das Alleshausener Nest der Tiefschlag von "Frederik". Dieses Tief, das ab 30. Mai mit einem fast 60-stündigen Dauerregen mit 140 bis 160 Millimetern auf uns nieder ging, kostete den Mitte Mai  geschlüpften 3 Jungstörchen das Leben.

2012: In Alleshausen wird seit Anfang April gebrütet. Sicher ist dass das jetzt vierjährige Männchen vom Salemer Affenberg wieder beteiligt ist. Die Herkunft der Storchendame ist im Detail noch nicht geklärt.

Juni: Anfang Mai schlüpften vier Küken. Fünf Wochen später konnte das Quartett mit Hilfe der Feuerwehr aus Bad Schussenried beringt werden.

August: Alles aus in Alleshausen. Mit dem Ausflug von drei Jungstörchen in den ersten Julitagen endete die Weißstorch-Brutsaison in Alleshausen. Der bei der Beringung mit 2000 gr. leichteste Nestling schaffte es nicht bis in diese Julitage, sondern verendete bereits Mitte Juni, ohne jemals durch die Luft geflogen zu sein.

2011: In Alleshausen nimmt dieses Jahr das letztjährige Storchenmännchen einen neuen Anlauf für eine erfolgreiche Brut. Entgegen letztem Jahr ist er heuer mit einer unberingten Störchin zusammen. Die beiden brüten seit Anfang April.

Juni: Es ist nicht immer so, dass Storchenpaare, die im vierten Monat des Jahres brüten, anschließend auch vier Küken im Nest sitzen haben. In Alleshausen war es aber so. Leider schafften es von diesem Quartett nur zwei Nestlinge die ersten vier Wochen nach dem Schlupf zu überleben, so dass Anfang Juni nur noch 2 Jungstörche beringt werden konnten.

„Ready to take off“ hieß es am 3. Juni, als die beiden Jungstörche das erste Mal per Senkrechtstart ihr Nest verließen. Leider kam einer der beiden Flieger Anfang August durch einen Stromschlag auf einem ungesicherten Elektromast bei Alleshausen ums Leben.

2010: Von 2006 bis 2009 war das Nest in Alleshausen nur sporadisch von Einzelstörchen besetzt. Dieses Jahr ist das anders. Seit Mitte März steht ein Storch dauerhaft auf dem Nest. Zu diesem Storchenmännchen gesellte sich Anfang April ein Storchenweibchen. Die Zugezogene stammt aus Riedhausen, wo sie sich 2006 aus der Schale pellte. Das zweijährige Männchen stammt vom Salemer Affenberg.

Juni: Mitte Mai wurden die ersten Fütterungen beobachtet, Ende Mai waren mindestens drei Storchenküken in dem hoch gelegenen Nest auf dem Kirchturmfirst zu erkennen.

August: Was vielversprechend begann, endete schließlich im Nichts. Nach einer Woche Dreisamkeit waren nur noch zwei Nestlinge in Alleshausen zu sehen. Die Zweisamkeit dauerte noch zehn Tage bis schließlich nur noch ein Jungstorch übrig war. Aber auch dem letzten Störchchen gelang es nicht sein Leben mehr als fünf Wochen zu erhalten, kurz vor dem Beringungstermin war das Nest leer.
Gründe für den Mißerfolg sind in dem abschnittsweise sehr schlechten Wetter und möglicherweise auch in der Unerfahrenheit des noch jungen Brutpaares zu suchen.

2009: Herr Brehm aus Alleshausen meldete Anfang Mai die Beobachtung eines Einzelstorches auf dem First des dortigen Kirchturmes. Mitte Mai gesellten sich zu dem Einzelgänger vier weitere hochbeinige Langschnäbler dazu. Eine Brut für dieses Jahr ist ausgeschlossen, für das kommende Jahr sind die Chancen auf Ansiedlung eines Brutpaares dagegen stark gestiegen.

2008: Keine Beobachtungen.

2007: In diesem Jahr sind in Alleshausen keine Storchen-Aktivitäten zu verzeichnen.

2006: Nach jeweils nur kurzfristigen Besetzungen des Alleshausener Kirchturmnestes hat sich dort bis jetzt (Ende April) noch nicht viel mehr getan.

2005: 10 Jahre ist es nun her seit das Alleshausener Nest dauerbesetzt war. "Lange genug", sagte sich Herr Brehm als Nestnachbar, richtete das Nest auf dem Kirchturmfirst am 19.3.2005 her und sah am 26. und 31. März wie sich ein Storchenpaar auf der neuen Nestunterlage einrichtete.

Das Paar begann Mitte April mit der Brut, Ende Mai waren 2 Nestlinge auf dem Kirchturmfirst zu beobachten und alles verlief planmäßig. Knapp 3 Wochen später konnte jedoch nur noch 1 Jungstorch beobachtet werden, der auch am 14. Juni noch am Leben war. Verdächtig war bei der Visite des Alleshausener Nestes allerdings an diesem Tag, dass der Nestling bereits von den Altstörchen alleine gelassen worden war – der Nachwuchs wird meistens erst nach ca. 4-5 Wochen von den Altstörchen nicht mehr dauerbewacht. Am nächsten Tag, dem 15. Juni sollte der Einzelnestling beringt werden. Doch oben, im Korb der Bad Schussenrieder Feuerwehrleiter am Nest angekommen, wurde nur noch der frischtote Nestling und sein schon vor ein paar Tagen eingegangenes Geschwister angetroffen.

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