Die Störche Oberschwabens



Schemmerberg

Schemmerberg


2017: Seit 2012 ist das Nest bei der Schemmerberger Kirche von einem 2008 in Bad Saulgau geschlüpften Männchen besetzt. Das 2008 in Ersingen geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2012 hier horsttreu. Das Brutgeschäft begann Ende März, Ende April schlüpften die ersten Küken. Vom nahen Kirchturm konnten bald darauf vier Nestlinge registriert werden (und ein unausgebrütetes Ei). Bei einer nächsten Kontrolle am 10. Mai waren die Nestlinge spurlos verschwunden, die Ursache(n) für den Verlust konnte(n) nicht geklärt werden.

Schemmerberg Riednest

Riednest 2017: Nachdem das Nest auf dem Gittermast im Oberen Ried jahr(e-)(zehnte)-lang leer stand siedelte sich hier im April ein Brutpaar an. Der beringte Storch stammte aus Kirchbierlingen (UL) wo er 2014 geschlüpft war. Dessen Brutpartner war unberingt. Die Beiden erbrüteten mindestens zwei Küken. Der Mast kann auf keinem befestigten Untergrund angefahren werden, die Jungstörche konnten deshalb nicht beringt werden.

2016: Wie 2015, aber seit Ende März wird gebrütet, die ersten Küken schlüpften Anfang Mai.
Nach Beendigung der Brut saßen vier Küken im Nest. Am 7. Juni wurden zwei Jungstörche beringt, die beiden anderen schafften es nicht älter als 3 bzw. 4 Wochen zu werden.

2015: Seit 2012 ist das Nest bei der Schemmerberger Kirche von einem 2008 in Bad Saulgau geschlüpften Männchen besetzt. Das 2008 in Ersingen geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2012 hier horsttreu. Seit Ende März wird gebrütet.

Juni: Aus dem Fünfergelege waren am 10. Mai vier Küken geschlüpft von denen Anfang Juni drei beringt werden konnten. Das vierte gab sein Lebenslicht bereits Mitte Mai ab.

Um den 10. Juli verließen die drei Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Die Brutstörche, die seit Ende März auf dem Gelege sitzen, sind dieselben wie letztes Jahr.

Ende April wurde vom nahen Kirchturm aus das erste Küken beobachtet. Aus dem Gelege von insgesamt vier Eiern schlüpften weitere zwei Küken. Von den insgesamt drei Nestlingen  brachten die Elternstörche allerdings nur zwei durch. Anfang Juni wurden die beiden beringt.

Erste Ausflüge der Jungstörche erfolgten Ende der ersten Juliwoche.

2013: Ende Februar bzw. Anfang März traf das letztjährige Brutpaar im Schemmerberger Nest ein. Um den 10. April wurde mit dem Brutgeschäft begonnen.

Juni: Küken im Nest, ein paar Tage später konnten sogar vier gefiederte Nachwuchs-Schemmerberger gezählt werden. Doch wie viele andere oberschwäbische Storchennester ereilte auch das Schemmerberger Nest der Tiefschlag von "Frederik". Dieses Tief, das ab 30. Mai mit einem fast 60-stündigen Dauerregen mit 140 bis 160 Millimetern auf uns nieder ging, kostete den bis zu diesem Zeitpunkt noch lebenden 3 Jungstörchen ihr kurzes oberschwäbisches Dasein.

2012: Keinen Schimmer, weshalb sich das Schemmerhofener Paar 2012 in Schemmerberg niedergelassen hat, nachdem die beiden Störche auch noch zu Beginn der diesjährigen Saison auf ihrem angestammten Nest in Schemmerhofen beobachtet werden konnten. Seit Anfang April wird gebrütet. Von dem Schemmerberger Paar der vergangenen Jahre fehlt jede Spur.

Juni: Anfang Mai meldete Herr Gropper, dass aus den fünf Eiern fünf  Küken geschlüpft wären. Im Laufe der folgenden Tage mußten die Altstörche jedoch einsehen, dass sie ihr Nest zu voll genommen hatten und dass sie die fünf Kükenschnäbel nicht ausreichend stopfen konnten. Nach knapp zwei Wochen waren deshalb nur noch drei Nestlinge zu sehen, die im Alter von fünf Wochen alle beringt wurden. 

August: Ohne größere Zwischenfälle verließen die drei Nachwuchsstörche das erste Mal ihr Nest in den ersten Julitagen.

2011: Nestnachbar Herr Müller notierte die Ankunft der beiden Störche am 11. Februar und am 2. März. Es ist dasselbe Brutpaar wie letztes Jahr. Die Eiablage begann Ende März, und Herr Gropper entdeckte vom nahen Kirchturm aus Mitte April ein Gelege mit fünf Eiern im Storchennest.

Juni: Am 4. Mai lag dort ein großer, weißer Klumpen aus Daunen und man mußte vom nahen Beobachtungsstandort Kirchturm auch mit Hilfe eines Fernglases schon sehr genau hinsehen, dass es sich dabei um eng zusammen liegende, insgesamt fünf frisch geschlüpfte Storchenküken handelte. Aus dem Quintett war sechs Tage später ein Quartett geworden, das wiederum sechs Tage später auf ein Terzett zusammengeschmolzen war. Dieses Trio hielt mit zeitweiligem Geklapper durch bis zur Beringung Ende Mai.

Um den 6. Juli wagten sich die drei das erste Mal zu Rundflügen aus dem Nest.

2010: Die Herkunft des letztjährigen Schemmerberger Brutweibchens ist inzwischen geklärt. "Gnä` Frau" stellen in der oberschwäbischen Brutpopulation die allererste Abordnung aus der Alpenrepublik dar. Dort schälte sie sich bei Linz im Jahre 2006 aus dem Ei. Seit Ende März teilt sich die Österreicherin mit dem seit 2006 in Schemmerberg beheimateten oberschwäbischen Storchenmann aus Mengen das Nest auf dem Kindergarten.

Juni: Wie in den Jahren zuvor nahm auch dieses Jahr Herr Gropper bei der Beobachtung und Dokumentation des Brutverlaufs wieder eine Schlüsselstellung im wahrsten Sinne des Wortes ein: Vor jeder Besteigung des nahen Kirchturms muß er die Alarmanlage ausschalten und anschließend verschiedene Türen aufschließen.
Vom Beobachtungsstandort Kirchturm konnte Anfang Mai der Schlupf der ersten Küken beobachtet werden. Insgesamt erblickten vier Nestlinge das Licht der Schemmerberger Welt.

August: Drei Jungstörche wurden am 4. Juni beringt, ein Nestling schaffte es nur bis zu einem Alter von drei Wochen. Um den 13. Juli begann das verbliebene Trio die ersten Runden über Schemmerberg zu drehen.

2009: Mit der Hoffnung endlich einmal Jungstörche bis zum Ausflug großzuziehen, startet der Storchenmann nun zum vierten Mal in die Schemmerberger Brutsaison. Wie jedes Jahr schmückt er sich wieder mit einer neuen Brutpartnerin. Die Störchin trägt unten am Fußgelenk einen Ring aus Aluminium. Die dort eingestanzte Nummer konnte bislang nicht abgelesen werden. Das Nest wurde am 9. März besetzt, gebrütet wurde seit Anfang April.
Von dem Brutpaar wurden dieses Jahr fünf Eier eingesetzt um nach all den erfolglosen vergangenen Jahren vielleicht doch einmal eine Brut mit ausfliegendem Nachwuchs abschließen zu können.
Der Schlupf begann Anfang Mai, und Mitte Mai saßen vier Küken hinter dem Nestrand auf dem Hausdach neben der Martinskirche.

Juli: Wenn auch ein Küken schon bald nach dem Schlupf verloren ging, so ist es doch als Riesenerfolg zu bezeichnen, dass die Altstörche die übriggebliebenen drei Jungstörche bis zum Ausflug durchfüttern konnten – die erste erfolgreiche Brut in Schemmerberg seit 1999. Der engagierte Natur- und Storchenschützer Karl Rieger, der leider im Frühjahr 2009 viel zu früh verstorben ist, hätte seine helle Freude an diesem Bruterfolg gehabt.

2008: In Schemmerberg hat sich das letztjährige Männchen mit einer neuen Partnerin zusammengetan, die vor zwei Jahren in Ummendorf geschlüpft war. Das letztjährige Weibchen hat dieses Jahr den Neubauhorst in Ersingen bezogen. Aber auch das Männchen machte Anstalten Schemmerberg die Schwanzspitze zu kehren. Anfang April wurde es nämlich beobachtet, wie es auf einem Strommast in Öpfingen versuchte ein Nest zu errichten.

Juni: Am 24. Mai entschlüpfte das erste Küken dem 3er-Gelege, ein paar Tage später konnten 3 Küken vom nahe gelegenen Kirchturm aus beobachtet werden. Wenn eines dieser Küken auch eindeutig in seiner Entwicklung hinter seinen beiden Geschwistern zurückgeblieben ist, so besteht doch Hoffnung, dass alle drei bis zum Ausflug von ihren Eltern durchgefüttert werden können.

Juli: Aber alles Hoffen und Engagement, besonders von den Herren Karl Rieger, Siegfried Gropper und Martin Müller, war vergebens. Auch die vom Kirchengemeinderat zum Schutz der Storchenfamilie extra auf einen späteren Zeitpunkt verschobene Renovierung des Daches der nahen Pfarrkirche änderte nichts am traurigen Verlauf der Nestlingsaufzucht: am 12. Juli waren alle 3 Jungstörche tot.
Das erste Küken verendete knapp 4 Wochen nach dem Schlupf. Am 23. Juni wurden die zwei verbliebenen Nestlinge beringt. 4 Tage später war nur noch 1 Jungstorch im Nest. Am 12. Juli war auch der dritte Nestling im Alter von bereits 7 Wochen eingegangen. Dieser Jungstorch wurde von Herrn Rieger nach Aulendorf zum "Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamt" (STUA) nach Aulendorf gebracht. Die Diagnose spricht dafür, dass der Storch verhungert ist. Der 4 Wochen alte Nestling wurde ebenfalls zur Untersuchung zum STUA gebracht. Die Diagnose steht noch aus.

2007: In Schemmerberg wird heuer ein neuer Brutversuch angegangen, der hoffentlich besser ausgeht, wie der vom letzten Jahr. Anfang März kamen die Störche an. Das Weibchen ist "neu". Ihre Ringnummer konnte inzwischen abgelesen werden und muß noch in der Registratur der Radolfzeller Vogelwarte nachgefragt werden. Das inzwischen 3-jährige Männchen (aus Mengen) dürfte im Gegensatz zum vergangenen Jahr jetzt die erforderliche Brutreife erlangt haben.

Juni: Aus den im Schemmerberger Nest erspähten 3 Eiern schlüpfte am 20. Mai das erste Junge, am 22. Mai wurde ein zweites außerhalb des Nestes tot aufgefunden. Bereits am 27. Mai lag das Küken ebenfalls tot im Nest – die Altstörche hatten den Horst beide bereits verlassen.

2006: Die letzte erfolgreiche Brut fand in Schemmerberg Ende des vergangenen Jahrtausends statt. Ein Spross dieses zweiköpfigen Nachwuchses von 1999 brütet seit 2002 in Herbertingen. Nach 5 Jahren storchenloser Zeit sind die Schemmerberger zumindest für dieses Jahr über den Berg: Mitte April ließ sich dort wieder ein Storchenpaar nieder und begann Anfang Mai mit der Brut.
Juni: Anfang Juni schlüpfte das erste Küken dem bald zwei weitere folgten. Knapp eine Woche später war nur noch ein Nestling zu beobachten. Dieser übriggebliebene Jungstorch lag am 24. Juni morgens ebenfalls tot im Nest. Möglicherweise  beteiligte  sich das erst vor zwei Jahren in Mengen geborene Männchen nicht so an der Aufzucht der Jungen wie es sich für einen vollständig brutreifen Storchenmann gehören würde (es wurde z.B. einmal beobachtet, dass er die 3 Küken alleine im Nest zurückließ und dem Weibchen hinterherflog als diese das Nest verlassen hatte und das Männchen jetzt eigentlich an der Reihe gewesen wäre das Geheck zu bewachen).



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