Die Störche Oberschwabens



Langenau



2017: Kirche: 2008 wurde im Nest auf der Friedhofskirche das erste Mal gebrütet. Seitdem ist dieser Horst  von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das 2005 in Illmensee (SIG) geschlüpfte Weibchen ist ebenfalls seit 2008 hier horsttreu. Die Nestkamera registrierte Anfang April im Nest fünf Eier, um den 23. April begann der Schlupf von insgesamt vier Küken aus ursprünglich fünf Eiern. Drei Küken überlebten und wurden am 29. Mai mit Hilfe der Langenauer Feuerwehr beringt.

Seit 2014 ist das Kaminnest bei der Firma Südwest am südlichen Langenauer Ortsrand von einem 2009 in Stuttgart geschlüpften Männchen besetzt. Der Brutpartner war wieder unberingt. Ende März wurde mit der Brut begonnen, die ersten Kükenfütterungen konnten Ende April beobachtet werden. In der Folge waren immer nur zwei Küken sichtbar. Die Beiden wurden mit Hilfe der Langenauer Feuerwehr am 8. Juni beringt.

Seit 2014 ist das Pfahlnest (Betonmast) von einem 2011 in Ehingen/Donau geschlüpften Storch besetzt, die Brutpartnerin war wieder unberingt. Schon am 24. April konnten die ersten Kükenfütterungen beobachtet werden. Später stellte sich heraus, dass es wie letztes Jahr, derer vier waren. Das Quartett wurde am 29. Mai mit Hilfe eines Teleskopstaplers des Bauhofs Leipheim beringt.

Seit 2014 ist das Nest auf der Realschule von einem 2011 in Langenbrücken (bei Karlsruhe) geschlüpften Männchen besetzt. Seitdem ist ein unberingtes Weibchen mit von der Partie. Die Brut begann Ende März, Anfang Mai schlüpften die ersten Küken. Mit insgesamt vier Jungstörchen und nach Hörensagen sieben schwangeren Lehrerinnen an der Schule  konnte 2017 an der Langenauer Schule ein fruchtbares Jahr verzeichnet werden (wobei von Teilen des Kollegiums ein gewisser Zusammenhang hergestellt wurde zwischen dem Storchenvorkommen auf dem Schulhausdach und den gehäuften Schwangerschaften). Das Storchenquartett  wurde mit Hilfe der Langenauer Feuerwehr am 8. Juni beringt.

Langenau Ried – Gittermast 2017: Vor einigen Jahren wurde auf einem Gittermast im Langenauer Ried eine Nestunterlage installiert auf der von Jahr zu Jahr immer mal wieder Störche beobachtet werden konnten. In diesem Jahr schließlich gesellte sich hier zu dem Brutpaar auf dem nahen Betonmast nun ein Storchenpaar und schritt Anfang April zur Brut. Anfang Mai waren vier Küken geschlüpft, zwei Nestlinge wurde bei der Beringung am 8. Juni frischtot im Nest vorgefunden, die beiden anderen konnten mit Hilfe eines Teleskopstaplers des Bauhofs Leipheim beringt werden.
Die dreijährigen Elternvögel kamen aus Achstetten (BC) und aus Gunzenhausen (Mittelfranken).

Langenau_Gittermast

Langenauer Ried, Gittermast 2017

Langenau
Langenau, Schule. 2014.

2016: Kirche: Wie 2015, aber die Nestkamera registrierte Anfang April im Nest fünf Eier, Ende April begann der Schlupf der ersten Küken.
Drei Küken bevölkerten Ende April das Nest. Das Trio wurde am 2. Juni beringt.

Kamin: Wie 2015, aber Anfang April wurde mit der Brut begonnen, die ersten Kükenfütterungen konnten Anfang Mai beobachtet werden.
In der Folge war allerdings immer nur ein Küken sichtbar. Bei der Beringung des Einzelkükens am 7. Juni lagen noch vier komplette Eier im Nest.

Ried: Seit 2014 ist das Pfahlnest von einem 2011 in Ehingen/Donau geschlüpften Storch besetzt, dem die vergangenen drei Jahre jeweils eine unberingte Brutpartnerin zur Seite steht.  Schon um den 25. April konnten die ersten Kükenfütterungen beobachtet werden.
Später stellte sich heraus dass es derer vier waren. Das Quartett wurde am 2. Juni beringt.

Schule: Seit 2014 ist das Nest auf der Realschule von einem 2011 in Langenbrücken (bei Karlsruhe) geschlüpften Männchen besetzt. Seitdem ist ein unberingtes Weibchen mit von der Partie. Die Brut begann Anfang April und Anfang Mai schlüpften die ersten Küken.
Anfang Mai waren mindestens drei Storchenküken geschlüpft, die auch in den letzten Maitagen noch am Leben waren und am 7. Juni beringt werden konnten.

2015: Kirche: 2008 wurde im Nest auf der Friedhofskirche das erste Mal gebrütet. Seitdem ist dieser Horst von (einem) unberingten Männchen besetzt. Das 2005 in Illmensee (SIG) geschlüpfte Weibchen ist seit 2008 hier horsttreu. Die Überwachungskamera registrierte Ende März im Nest vier Eier aus denen vier Küken schlüpften von denen allerdings nur eines überlebte. Der Einzelnestling wurde Ende Mai beringt.

Am 5. Juli verließ der Jungstorch das erste Mal seinen Horst.

Kamin: Seit 2014 ist das Kaminnest bei der Firma Südwest am südlichen Langenauer Ortsrand von einem 2009 in Stuttgart geschlüpften Männchen besetzt. Der Brutpartner ist wieder unberingt. Aus fünf gelegten Eiern schlüpften drei Küken, die am 10. Juni beringt werden konnten.

Um den 10. Juli verließen die drei Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

Ried: Seit 2014 ist das Pfahlnest von einem 2011 in Ehingen/Donau geschlüpften Storch besetzt. Seit 2013 ist jeweils ein unberingter Brutpartner zugegen. Brutbeginn war Anfang April. Ende Mai saßen drei Küken im Nest. Das Trio wurde Anfang Juni beringt.

Anfang Juli verließen die drei Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

Schule: Seit 2014 ist das Nest auf der Realschule von einem 2011 in Langenbrücken (bei Karlsruhe) geschlüpften Männchen besetzt. Wie 2014 ist wieder ein unberingtes Weibchen mit von der Partie. Seit Ende März wird gebrütet. Um den 6. Mai schlüpften vier Küken. Das Quartett hielt lange durch in der Urbesetzung. Erst in den ersten Junitagen kamen zwei Jungstörche um so dass am 10. Juni nur noch zwei beringt werden konnten.

Um den 12. Juli verließen die beiden Jungstörche das erste Mal ihren Horst.

2014: Kirche: Keine Veränderungen auf der Langenauer Friedhofskirche: Das jetzt neunjährige Weibchen aus Illmensee brütet wieder mit einem unberingten Storch. Die Überwachungskamera registrierte Ende März im Nest vier Eier aus denen vier Küken schlüpften von denen allerdings nur eines überlebte. Der Einzelnestling wurde Ende Mai beringt.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

Kamin: Seit 2014 ist das Kaminnest bei der Firma Südwest am südlichen Langenauer Ortsrand von einem 2009 in Stuttgart geschlüpften Männchen besetzt. Der Brutpartner ist wieder unberingt. Aus fünf gelegten Eiern schlüpften drei Küken, die am 10. Juni beringt werden konnten.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

Ried: Im Langenauer Ried stellte sich Mitte März ein Storchenmännchen ein, das 2011 das Licht der Welt in Ehingen / Donau erblickte. Die Brutpartnerin ist unberingt. Seit Anfang April sitzen die beiden auf einem Gelege.

Der Schlupf von zwei Küken erfolgte Anfang Mai.  Bei der Beringung der beiden Jungstörche am 6. Juni lagen zwei unausgebrütete Eier im Horst.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten um den 15. Juli.

Schule: Nach den Neubesetzungen in den vergangenen Jahren im Langenauer Ried und auf dem Kamin bei der Firma Südwest stellte sich nun auch ein Storchenpaar im Nest auf dem Schuldach in Langenau ein. Einer der Störche war unberingt, die Ringnummer des anderen konnte mit dem Spektiv bald abgelesen werden. Es handelte sich um einen Storch, der 2011 in Langenbrücken (bei Karlsruhe) geschlüpft war. Der Schlupf von zwei Küken erfolgte Mitte Mai. Am 16. Juni wurde das Duo beringt.

Erste Ausflüge der drei Jungstörche erfolgten um den 10. Juli.

2013: Kirche: Die in Langenau überwinternden Langstelzer moserten wegen des anhaltend kalten Wetters  nicht lange rum und so sendete die neu installierte Horstkamera bereits am frühen Morgen des 4. April frische Bilder des ersten abgelegten Eis.

Dem folgten noch drei weitere und am 7. Mai war das erste Küken geschlüpft. Am 13. Mai waren alle Eischalen geborsten und insgesamt vier Küken saßen vogelfrei im Nest. Die Unwetterlage Ende Mai / Anfang Juni überlebte lediglich ein Jungstorch nicht (in vielen anderen oberschwäbischen Nestern gingen in diesen letzten Mai- und ersten Junitagen ganze Bruten zugrunde). Das Trio wurde am 12. Juni mit Hilfe der Langenauer Feuerwehr beringt. Um den 20. Juli verließen die Drei nach und nach das Nest um die ersten Rundflüge über der Langenauer Friedhofskirche zu drehen.

Kamin: Hoch oben auf dem stillgelegten Schlot am südlichen Langenauer Ortsrand thronen auch dieses Jahr wieder zwei unberingte Störche, die am 10.04. mit der Eiablage begonnen hatten.

Juni: Am Schluß der Legeperiode lagen fünf Eier im Nest und damit eines mehr als beim benachbarten Storchenpaar auf dem nahen Langenauer Kirchturm. Die Jungenzahl, die am 16. Mai auf dem Kaminnest festgestellt wurde war dieselbe wie auf dem Kirchturmnest: Vier Küken, die allerdings ca. sechs Tage jünger waren als die Kollegen auf dem Kirchturm. Ob es nun der Altersunterschied war oder aber der weltliche Neststandort gegenüber dem geistlichen Standort mit kirchlichem Segen bleibt im Detail ungeklärt. Fakt ist, dass nach der Unwetterlage Ende Mai/Anfang Juni alle vier Kaminküken tot waren.

Langenau Ried
Langenau Ried 2013

Ried: Knapp an der baden-württembergisch-bayerischen Grenze stand schon länger mitten in einer Wiese im Osterried südlich von Langenau ein präpariertes Storchennest leer. Bei einer Routinekontrolle des örtlichen Storchenbetreuers Mitte April war das Nest erstaunlicherweise von einem Storchenpaar besetzt und die Brut hatte schon begonnen. Ein Storch ist beringt. Da die Vögel außerhalb geschlossener Ortschaften sehr viel scheuer sind, konnte die Ringnummer aufgrund der hohen Fluchtdistanz der Vögel noch nicht abgelesen werden.

Juni: Dies ist inzwischen gelungen: Bei dem beringten Vogel handelt es sich um einen 2011 in Kirchbierlingen bei Ehingen geschlüpften Storch. Nachwuchszahlenmäßig konnte immer nur ein einziger Jungstorch auf dem Mastnest beobachtet werden. Das Einzelkind ist auch Mitte Juni noch am Leben und wirkt ganz fidel. Ob der Nestling allerdings beringt werden kann entscheidet sich dieser Tage: Die Wiesen rund um den Mast standen vor ein paar Tagen noch immer ziemlich unter Wasser sodass dem Nest mit schwererer Technik nicht beizukommen war. Der Nestling konnte allerdings nicht beringt werden: Die Wiesen rund um den Mast standen nach mehreren Starkregen noch lange unter Wasser sodass dem Nest mit schwererer Technik nicht beizukommen war.

Bei einer Kontrolle am 23.7. war das Nest leer.

Langenau_Kaminnest
Langenau Kamin 2012

2012: In trauter Gemeinschaft begann das  alteingesessene siebenjährige Illmenseer Weibchen wieder mit einem unberingten Partner bald nach dem Josefstag auf der Peterskirche sehr zur Freude von "Eulenhans" Frölich (dem örtlichen Storchenbetreuer) mit der Brut. Anfang Mai waren fünf Küken geschlüpft. Zwei überlebten allerdings ihre erste Lebenswoche nicht, so dass Ende Mai nur noch drei Nestlinge beringt werden konnten.

Im von Herrn Frölich neu montierten Nest auf dem hohen Kamin beim Süd-Est-Versand stellten sich überraschenderweise um die Monatsmitte des März ein Storchenpaar ein. Die beiden unberingten Störche begannen Mitte April mit der Brut. Die ersten Küken erblickten das ungetrübte Licht der Welt am 22. Mai. Von den vier geschlüpften Jungstörchen waren am 15. Juni noch zwei am Leben. Weitere Informationen finden Sie hier.

August:
Kirche: Anfang Juli flog das Trio aus und machte seine ersten Grenzerfahrungen im Luftraum zwischen Baden-Württemberg und dem nahen Bayern.
Kamin: Als eine der letzten Jungstörche im Bereich Oberschwabens verließen die beiden Ende Juli ihr Nest.

2011: Familie Moser meldete am 21. März das erste Ei im Storchennest auf dem Kirchturmdach. Das beringte Storchenweibchen ist dasselbe wie letztes Jahr, das Männchen ist unberingt.

Juni: Ende April war plötzlich reichlich Leben über den Gräbern rund um die Friedhofskirche. Aus den insgesamt fünf gelegten Eiern waren drei Küken geschlüpft, die allesamt Ende Mai mit Hilfe der Langenauer Feuerwehr beringt werden konnten.

Anfang Juli verließ das Trio sein Nest zum ersten Mal. Einer der Jungstörche wurde Ende Juli auf einem Acker vor den Toren Langenaus tot aufgefunden. Die Todesursache blieb unbekannt.

2010: Das Langenauer Paar ließ fast den gesamten Winter den Turm der Langenauer Kirche nicht aus den Augen. Kurzfristige Ausflüge führten nicht weiter als bis ins benachbarte Elchingen. Familie Mosers Kamera überspielt inzwischen wieder Bilder vom Satteldach der Friedhofskirche: In der Nacht vom 25.3. auf 26.3. war das erste Ei gelegt. Inzwischen sind es derer fünf.

Juni: Ende April begann der Schlupf der Küken. Anfang Mai waren vier Jungstörche auf dem Friedhof geboren. Einer überlebte die Aufzuchtzeit nicht. Ende Mai wurden drei junge Langenauer Langschnäbler beringt.

August: Bereits am 5. Juli verließ der erste Jungstorch das Nest, es sollte aber noch fast 10 Tage dauern bis das Trio gemeinsame Streifzüge am Langenauer Himmel unternahm.

2009: Im Langenauer Nest auf der Peterskirche ist dasselbe Weibchen wie vergangenes Jahr zugange. Zur Seite steht der Storchendame wieder ein unberingter Storchenmann. Unter strenger Observierung der von Herrn Frölich in Nestnähe installierten Kamera legte die Störchin am 5. April das erste Ei.
Am 8. Mai erschien bei Mosers das erste Küken im Wohnzimmer (dort steht das Empfangsgerät für die Bildübertragung). Am dritten Mai wurde der Schlupf des dritten Jungstorches übertragen. Die übrigen Eier blieben leblos.

Juli: 20 Tage nach dem Schlupf waren nur noch zwei Jungstörche im Nest. Die hielten jetzt aber durch und um den 26. Juli konnten beide das erste Mal im weiß-blauen Himmel nahe der Grenze zu Bayern beobachtet werden.

Langenau_neu 2008

Der neue Horstplatz oben, der ehemalige unten.

Langenau 2008

2008: Nachdem der alte Langenauer Molkereischlot im März den schon aus dem Winterquartier zurückgekehrten Störchen unter den Beinen weggerissen wurde, siedelten sich diese nach kurzem Hin und Her zwischen Schulhausdachnest und Kirchturmnest letztlich auf dem Firsthorst des Kirchturmes am östlichen Ortsrand an. Die beiden Nester wurden in weißer Voraussicht und Kenntnis über den bevorstehenden Abbruch des Schlotes von den Herren Storchologen Frölich und Herrmann installiert. Auf der Friedhofskirche gab es bereits 1944 bis 1947 einen besetzten Horst. 
Als eines von den ersten oberschwäbischen Paaren begaben sich das unberingte Männchen und das 2005 in Illmensee geschlüpfte Weibchen bereits Ende März zur Brut. Große Erwartungen wurden geweckt, als das Weibchen Ende März insgesamt 5 Eier ins neue Nest legte.

Juni: Am 3. Mai sendete die neu installierte Überwachungskamera erste Bilder von einem frisch geschlüpften Küken – und dabei blieb es. Aus den restlichen 4 Eiern wollte kein Leben kommen, sie blieben verschlossen. Der Einzelstorch wurde am 31. Mai unter Mithilfe der Langenauer Feuerwehr beringt.

Juli: Nach einem insgesamt 10-wöchigem Aufenthalt unter den Fittichen seiner Eltern verließ der Jungstorch am 11. Juli zur genaueren Erkundung der Langenauer Umgebung das erste Mal sein Kinderzimmer.

2007: Nach der im letzten Jahr missglückten Brut heißt's jetzt Daumen drücken in Langenau. Hier haben sich auf dem Molkereischornstein zwei unberingte Störche zusammengetan und brüten seit Mitte April. Das letztjährige Schweizer Männchen wollte mit dem alten Molkereikamin nichts mehr zu tun haben und macht wohl irgendwo jetzt seinen eigenen Käs'.

Juni: Mit einem blauen Auge davon gekommen: In der Nacht zum 28. Mai setzte verheerendes Regenwetter mit kühlem und starkem Wind ein und hielt fast den ganzen 29. Mai über an. Mehr als 70% aller oberschwäbischen Storchennestlinge kamen dabei um – in vielen Nestern war Ende Mai kein Leben mehr, in Langenau überlebte immerhin einer von ursprünglich 3 Jungstörchen.

Das Einzelkind verließ putzmunter Mitte Juli sein Nest auf dem Kaminspargel inmitten Langenaus.

2006: Unter Federführung von Herrn Frölich aus Bernstadt wurde auf der Langenauer Schule eine neue Nestunterlage errichtet, weil das Kamin der nahen alten Molke, auf dem die Störche letztes Jahr brüteten, abgerissen werden soll. Im Weiteren wurde das alte Nest auf dem Kamin abgetragen und durch eine Vorrichtung für Störche in der Hoffnung unbesiedelbar gemacht, dass die Störche auf den Trick hereinfallen und dann das neue Schulhausnest besetzen. Nach Ankunft aus dem Winterquartier trug der Einzelstorch und später dann auch der hinzugekommene zweite Storch mit großer Hartnäckigkeit immer wieder Nistmaterial zum Kamin hoch, ein rechtes Nest wollte ihnen allerdings dort oben nicht gelingen. Das angebotene neue Nest wurde von dem Paar nicht angenommen – im Gegenteil, sie bauten es sogar zurück indem sie sich dort Äste für den Schlotstandort  borgten.

Nach längerem Hin und Her waren die Herzen der Langenauer Storchenfreunde butterweich geworden und man konnte nicht länger mit ansehen wie sich das Storchenpaar mühte, den letztjährigen Standort wieder herzurichten. So wurde kurzerhand die Feuerwehr gerufen und  die Vorrichtung auf dem Kamin wieder entfernt. Fazit: Die Störche begannen um den 20. April in ihrem behaglich eingerichteten neuen alten Nest auf dem Molkereikamin mit der Brut.

Juni: Die Freude war dann auch groß als am 26. Mai drei Küken im Langenauer Nest zu beobachten waren. Das Schicksal meinte es jedoch auch dieses Jahr wieder nicht gut mit dem Langenauer Brutpaar. Anfang Juni konnten keine Fütterungsbeobachtungen mehr registriert werden. Wie an vielen anderen Standorten sind auch die Langenauer Nestlinge vermutlich der um die Monatswende vorherrschenden nasskalten Witterung zum Opfer gefallen.






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Nestlinge vermutlich der um die Monatswende vorherrschenden nasskalten Witterung zum Opfer gefallen.






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