Die Störche Oberschwabens


Danketsweiler



2019: Neubesiedlung von Danketsweiler!
Er stammt aus Owingen, dort 2015 aus dem Ei geschlüpft, sie stammt aus Zell bei Riedlingen, ist ein Jahr jünger und hat schon etwas Bruterfahrung. Die Zellerin hatte nämlich im Jahr zuvor in Eichstegen den dort ebenfalls erstmals besiedelten Horst belegt und vier Junge im Nest; der Brutversuch war jedoch nicht erfolgreich, die Jungen starben.
Zusammen mit dem Owinger gibt es nun einen neuen Versuch, und bisher sieht es ganz gut aus, denn die Mitte Mai geschlüpften drei kleinen Jungstörche sind noch putzmunter (letzte Nestbeobachtung am 11. Juni nach dem Pfingstregen), auch wenn das Nesthäkchen in der Entwicklung etwas zurückgeblieben ist.

Zwar haben es die Eltern etwas näher zum Ried als die benachbarten Zogenweiler Störche, doch gibt ähnlich wie in Zogenweiler die nähere Umgebung von Danketsweiler mit überwiegender Ackernutzung kaum genug Storchennahrung her. Das neu ansässige Brutpaar ist somit auf einigermaßen gute Witterung angewiesen, damit Nahrungsflächen im Rotachtal und im Ried zur Aufzucht ihres Nachwuchses genutzt werden können. Hoffen wir, dass alles gutgeht.

01.07.2019: Zwei der drei Jungvögel haben es geschafft, ihre kritische Nestlingszeit haben sie jetzt hinter sich. Beringt wurden sie am 25. Juni und brachten zu diesem Zeitpunkt jeweils um die drei Kilogramm auf die Waage, was in diesem Alter als normalgewichtig gelten kann. Ihrem erfolgreichen Ausflug steht also nichts mehr im Weg. Jetzt heißt es aber zuerst üben, üben, üben, damit beim Jungfernflug auch alles gut geht und es danach bald auf die erste große Reise in den Süden gehen kann.

 


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